Familie von Mordopfer fordert 25 Millionen Euro Schadenersatz

Im Prozess um die sexuelle Misshandlung und Ermordung einer britischen Austauschstudentin in Perugia hat der Anwalt der Hinterbliebenen 25 Millionen Euro Entschädigung gefordert.

Perugia - Im Prozess um die sexuelle Misshandlung und Ermordung einer britischen Austauschstudentin in Perugia hat der Anwalt der Hinterbliebenen 25 Millionen Euro Entschädigung gefordert.

Die Familie der getöteten 21-Jährigen verlange diese Summe von den beiden Hauptverdächtigen und einem bereits im vergangenen Jahr schuldig gesprochenen dritten Verdächtigen, sagte der Anwalt Francesco Maresca am Freitag vor Gericht. Angeklagt sind eine Studentin aus den USA sowie deren früherer Freund, ein Italiener.

Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft für beide. Der dritte Verdächtige, ein Mann aus der Elfenbeinküste, wurde 2008 schuldig gesprochen und zu 30 Jahren Haft verurteilt. Die Austauschstudentin aus der englischen Stadt Leeds wurde am 2. November 2007 erstochen in der Wohnung in Perugia aufgefunden, die sie mit der Studentin aus Seattle teilte. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wurde sie im Verlauf eines Sexspiels getötet. Beide Angeklagte haben die Beschuldigung zurückgewiesen. Ein Urteil wird in der kommenden Woche erwartet.

ap

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