Falscher Rockefeller des Mordes beschuldigt

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Christian Karl G.

Boston/Bergen - Der als “falscher Rockefeller“ bekannt gewordene Christian Karl G. aus Bergen (Kreis Traunstein) muss sich in Kalifornien wegen Mordes verantworten.

Christian G. wurde am Mittwoch von Massachusetts ausgeflogen. Am (morgigen) Freitag sollte er einem Gericht in Los Angeles vorgeführt werden.

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Sein Anwalt Brad Bailey erklärte, G. werde sich für nicht schuldig bekennen, 1985 einen Mann in San Marino in Kalifornien getötet zu haben. Der Deutsche lebte damals in einem Gästehaus auf dem Grundstück der Mutter des Mordopfers. Bislang verbüßte G. eine Haftstrafe von vier bis fünf Jahren wegen Entführung seiner Tochter und eines Angriffs auf einen Sozialarbeiter.

G. benutzte in der Vergangenheit mehrere falsche Namen und nannte sich unter anderem Clark Rockefeller und behauptete, der Familie des berühmten Ölmagnaten John D. Rockefeller zu entstammen.

dpad

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