Fall fürs Gericht: Windrad könnte Wetterradar stören

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Störung für Radarstationen? Ein neues Windrad wird mit Hilfe eines großen Krans montiert. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Düsseldorf (dpa) - Stört ein Windrad die Radarstation des Deutschen Wetterdienstes? Über diese Frage verhandelt heute das Verwaltungsgericht Düsseldorf. Geklagt hat ein Windenergieunternehmen, das in Wülfrath südlich von Essen ein 100 Meter hohes Windrad aufstellen will.

Allerdings: Die Radarstation des Deutschen Wetterdienstes in Essen ist nur elf Kilometer von dem geplanten Standort entfernt. Dort werden für Nordrhein-Westfalen die Niederschläge erfasst. Es geht unter anderem um Warnungen vor Hagel oder Glatteisregen.

Mit elf Kilometern Entfernung liegt der geplante Ort für das Windrad in einer Entfernung, für die eine Einzelfallprüfung vorgesehen ist. Der zuständige Kreis Mettmann hatte keine Genehmigung für das Aufstellen erteilt. Dagegen zieht jetzt das Windenergieunternehmen vor Gericht. Ob am Montag schon eine Entscheidung kommt, ist ungewiss.

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