Explosionen im Vulkan: Probleme für Luftfahrt

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Wieder beeinträchtigt die Aschevolke des isländischen Gletscher-Vulkans den Luftverkehr.

Reykjavik/London/Brüssel - Der isländische Gletschervulkan ist wieder “explosiver aktiv“. Wieder beeinträchtigt seine Asche die Luftfahrt und zwingt viele Transatlantikflieger zu Umwegen.

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Irische Flughäfen wegen Vulkanasche gesperrt

“Je nach Flugroute kann es daher zu Verspätungen kommen“, sagte am Freitag Eurocontrol-Sprecherin Kyla Evans in Brüssel. Derzeit handelt es sich um Verspätungen von weniger als einer Stunde. Sie gehe zur Zeit nicht davon aus, dass Flüge gestrichen werden müssen. Die Situation sei aber kaum vorhersehbar.

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

Der Eyjafjalla-Vulkan und die Aschewolke

“Die Aschewolke bewegt sich aktuell in Richtung Westküste der iberischen Halbinsel“, erklärte Evans. In der Nacht habe es wieder eine “stärkere Eruption“ im Vulkan in Island gegeben. Die irischen Flugplätze in Donegal, Sligo, Knock, Galway und Kerry waren deshalb zunächst bis Freitagmittag gesperrt. In den kommenden Tagen müssten Passagiere immer wieder mit Störungen rechnen, warnte die irische Luftfahrtbehörde IAA.

In Reykjavik hieß es, dass wieder mehr Schmelzwasser von der östlichen Seite des Gletschers Eyjafjallajökull in den Krater einläuft. Deshalb komme es im Inneren erneut zu Explosionen bei der Vermischung mit Magma. Die dabei erzeugte Wolke aus Rauch und Asche habe eine Höhe zwischen vier und neun Kilometern erreicht. Anzeichen für ein bevorstehendes Ende des Ausbruchs gebe es keine, erklärten Vulkanologen. Im knapp 40 Kilometer vom Vulkan entfernten Ort Vík forderten die Behörden alle Anwohner auf, wegen der niedergehenden Asche ihre Häuser nur mit Masken oder am besten gar nicht zu verlassen. Der Flugverkehr in Island lief ohne Einschränkungen.

Rund 30 000 ein- und ausgehende Flüge erwartete Eurocontrol für Freitag über Europa. Etwa 600 davon seien Transatlantikflüge. Wie viele Flüge davon durch die Aschewolke beeinträchtigt waren, konnte Eurocontrol nicht sagen. Aus Sicherheitsgründen werden die Flugzeuge auf den betroffenen Routen südlich an der Aschewolke vorbeigeleitet.

dpa

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