Explosionen in serbischer Munitionsfabrik

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Verwüstung in der serbischen Munitionsfabrik

Belgrad - Sieben Menschen sind in den unterirdischen Hallen des großen Werks gestorben. Es ist nicht das erste Unglück dieser Art - auch nicht in der betroffenen Munitionsfabrik.

Bei einer Serie von Explosionen in der größten serbischen Munitionsfabrik sind sechs Frauen und ein Mann ums Leben gekommen. 14 weitere Arbeiter sind verletzt worden, wie Innenminister Ivica Dacic am Freitag in Belgrad sagte. Über die Ursachen des Unglücks vom Donnerstagabend gab es zunächst keine Angaben.

Nach den Explosionen war in den unterirdischen Fabrikhallen am Stadtrand von Uzice im Westen des Landes Feuer ausgebrochen. Die Flammen konnten aber bald gelöscht werden. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich etwa 100 Arbeiter in der Nachtschicht. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Fabrik “Prvi partizan“ besteht seit 1928, hat 600 Arbeiter, produziert verschiedene Munitionsarten und ist auch ein großer Exporteur.

Bei einer nie geklärten Explosion zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sind in den gleichen Stollen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der bisher größte Unfall in einer serbischen Munitionsfabrik geschah 1995 in einem Belgrader Vorort, als durch Explosionen elf Arbeiter getötet und neun weitere verletzt wurden.

dpa

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