Ex-Todeskandidatin bedankt sich für Beistand aus Deutschland

+
Debra Milke in einem Moment der Rührung mit ihhrem Anwalt Michael Kimerer. Foto: Jarod Opperman

Köln (dpa) - Die in Berlin geborene Ex-Todeskandidatin Debra Milke hat sich für den Beistand bedankt, den sie im jahrzehntelangen Kampf um Freiheit aus Deutschland erfahren habe: "Das hat mich überwältigt und berührt", sagte die 51-Jährige nach Angaben von RTL bei "Stern TV".

"Die vielen freundlichen Worte und die Unterstützung haben mir sehr geholfen", fügte sie einer RTL-Mitteilung zufolge hinzu.

Milke saß 22 Jahre in einer US-Todeszelle. Am Montag hatte ein Bundesgericht im Staat Arizona entschieden, das Verfahren gegen sie wegen der Ermordung ihres kleinen Sohnes einzustellen. Sie war 1990 dafür verurteilt worden, zwei Männer zu dem Mord an dem Vierjährigen angestiftet zu haben. Die in den USA aufgewachsene Tochter eines Amerikaners und einer Deutschen pochte stets auf ihre Unschuld.

Milke könnte womöglich zurück nach Deutschland kommen, wie sie laut den Angaben bei "Stern TV" andeutete. "Konkrete Pläne habe ich noch nicht." Und weiter hieß es: "Ich weiß aber eins: Bevor dieses Jahr zu Ende geht, werde ich in Deutschland sein und in den Vereinigten Staaten nur als Besucherin gelten."

Mitteilung "stern TV"

Bericht auf der Website von "stern TV"

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Laura Siegemund verletzt sich in Nürnberg schwer

Laura Siegemund verletzt sich in Nürnberg schwer

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Meistgelesene Artikel

Rätsel bei Google Maps: Liegt da ein Airbus im Main?

Rätsel bei Google Maps: Liegt da ein Airbus im Main?

Auto rast am Times Square in Gruppe von Fußgänger

Auto rast am Times Square in Gruppe von Fußgänger

Fahrer vom Times Square stand möglicherweise unter Drogeneinfluss

Fahrer vom Times Square stand möglicherweise unter Drogeneinfluss

Mutiges Selfie: So etwas würden sich nur wenige Frauen trauen

Mutiges Selfie: So etwas würden sich nur wenige Frauen trauen

Kommentare