Etwas zu warm und katastrophale Regengüsse: Der Sommer 2016

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Nur wenige Nordseeurlauber halten sich bei Regen und kühlen Temperaturen am Strand von Döse in Cuxhaven (Niedersachsen) auf. Foto: Ingo Wagner

Offenbach (dpa) - Extremer Regen und Gewitter - trotzdem war der Sommer 2016 unterm Strich bei durchschnittlichen Niederschlagsmengen und normaler Sonnenscheindauer etwas zu warm. Das ist die Bilanz des meteorologischen deutschen Sommers, der von Juni bis August geht.

Allerdings fielen vielerorts "katastrophale Regenmengen" und die Temperaturen schwankten erheblich, wie aus der Mitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach hervor geht.

Die durchschnittliche Temperatur von 17,8 Grad lag um 1,5 Grad über dem Mittel aus den Jahren 1961 bis 1990. Die Rekordtemperatur des Jahres wurde am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit 37,9 Grad gemessen. Einen Vorgeschmack auf den Herbst hatte es kurz zuvor gegeben: Am 11. August wurden in Carlsfeld im Erzgebirge und in Nürnberg-Netzstall jeweils nur 1,3 Grad gemessen. Einige der rund 2000 Messstationen in Deutschland registrierten am 11. und 18. August Bodenfrost.

Mit rund 230 Litern pro Quadratmeter verfehlte der Sommer sein Soll um neun Liter (239). Heftige Gewitter mit extrem starken Niederschlägen verursachten jedoch mancherorts Überschwemmungen und Schäden. Im niederbayerischen Simbach am Inn gingen vom ersten auf den zweiten Juni in 48 Stunden mehr als 180 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Bei einer Flutwelle starben sieben Menschen.

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