Erstochener Deutscher: Auftragsmord nicht ausgeschlossen

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Hier führen Polizisten den mutmaßlichen Täter ab.

Istanbul - Bei den Ermittlungen zum Tod eines 41-jährigen Deutschen in Istanbul schließt die Polizei einen Auftragsmord nicht aus.

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Aufnahmen von Sicherheitskameras zeigten, dass die beiden Männer sich im Gehen unterhalten hätten, bevor der Täter auf sein Opfer einstach, berichteten türkische Medien am Mittwoch. Die Polizei prüfe, ob die beiden Männer sich kannten und miteinander verfeindet waren. Der Deutsche war am Montag auf einer beliebten Einkaufsstraße in Istanbul erstochen worden. Der Mann starb in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Nach einem Streit hatte der Täter den Angaben zufolge plötzlich ein Messer gezückt und zugestochen. Der Angreifer stieß mit der Waffe mehrmals in die Brust des Mannes. Die Polizei nahm den Täter fest. Der Tourist war mit seiner Freundin unterwegs gewesen.

Empörung in der Türkei

Der Mord sorgt in der türkischen Öffentlichkeit für Empörung. Mehrere Fernsehsender zeigten Aufnahmen einer Überwachungskamera vom Messerangriff. Die Berichte prangerten an, dass inmitten der belebten Einkaufsstraße niemand dem 41-Jährigen zu Hilfe gekommen war.

dpa

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