Zehn Tage nach Unglück in Hoboken

Erneut Zugunfall bei New York - 29 Verletzte

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Ein Passagierzug fuhr auf einen Reperaturzug auf und entgleiste dann teilweise.

New York - Noch immer ist nicht klar, was genau zu dem Zugunglück mit einer Toten und 108 Verletzten in Hoboken führte - da passiert schon das nächste Zugunglück im Großraum New York. Ein Zug entgleist auf Long Island. Diesmal geht es glimpflicher aus.

Rund zehn Tage nach einem Zugunglück im Großraum der US-Millionenmetropole New York ist wenige Kilometer entfernt erneut ein Zug entgleist. Dabei seien mindestens 29 Menschen verletzt worden, allerdings keiner von ihnen schwer, teilten die lokalen Behörden mit.

Der Pendlerzug der Vorortbahn Long Island Railroad fuhr am Samstagabend (Ortszeit) in der Nähe der Station New Hyde Park östlich von New York aus zunächst unbekannter Ursache auf einen Reparaturzug auf und entgleiste. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Cuomo rund 600 Passagiere in den zwölf Waggons, von denen drei aus den Schienen sprangen. Die Strecke wurde weiträumig abgesperrt. Die Long Island Railroad gehört zu den am meisten benutzten Pendlerstrecken der USA und transportiert von Montag bis Freitag rund 300 000 Menschen am Tag.

Vor rund zehn Tagen waren bei einem Zugunglück in Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey - nur durch den Hudson River von Manhattan getrennt - eine Frau getötet und 108 weitere Menschen verletzt worden. Der Zug war ersten Untersuchungen zufolge mit dem Doppelten der zulässigen Geschwindigkeit unterwegs und hatte kurz vor dem Aufprall sogar noch beschleunigt.

dpa

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