Erdbeben der Stärke 7,4 auf Neuseeland

Washington - Ein schweres Erdbeben hat Neuseeland erschüttert und auf der Südinsel schwere Schäden angerichtet. In der Stadt Christchurch stürzten Häuser ein, das Mobilfunknetz brach zusammen.

Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht, auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Der Erdstoß hatte die Stärke 7,4, sein Zentrum lag nach Angaben des Geologischen Dienstes GNS rund 30 Kilometer westlich von Christchurch in 33 Kilometern Tiefe. Tausende Menschen seien von dem Beben am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) aus dem Schlaf gerissen worden, berichtete der neuseeländische Rundfunk.

Eine Augenzeugin sagte der Nachrichtenagentur AP, mindestens fünf Gebäude in der Innenstadt seien eingestürzt, viele Straßen seien mit Trümmern übersät. Etliche Menschen hätten sich aus Angst vor einem Tsunami in Sicherheit gebracht, sagte Angela Morgan. Berichten zufolge seien Menschen in beschädigten Häusern eingeschlossen. Laut Polizei wurden mehrere Straßen beschädigt, in Teilen der Stadt fiel der Strom aus. In der Region gab es mehrere starke Nachbeben.

dapd

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