Erdbeben erschüttert Kanada vor G-20-Gipfel

Toronto - Ab Freitag werden Staats- und Regierungschefs der G-20-Länder in Toronto erwartet. Ein Erdbeben hat dort nun für Schrecken gesorgt. Die Bundeskanzlerin fliegt am Donnerstag nach Kanada.

Wenige Tage vor dem G-20-Gipfel in Toronto ist die kanadische Metropole von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Beben war in den kanadischen Provinzen Ontario und Quebec sowie in mehreren US-Staaten zu spüren. Der Erdstoß der Stärke 5,0 ereignete sich am Mittwoch um 13:41 Uhr Ortszeit, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.

Das Parlament in Ottawa wurde vorsorglich evakuiert. Das Beben hatte sein Zentrum in Quebec, etwa 40 Kilometer nördlich von Cumberland. Es dauerte etwa 30 Sekunden. In der Ortschaft Gracefield ganz in der Nähe des Zentrums liefen die Menschen auf die Straßen. Sieben Gebäude wurden nach Angaben von Stadtrat Michael Gainsford beschädigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel fliegt am Donnerstagnachmittag nach Toronto. Am Freitag findet im rund 200 Kilometer weiter nördlich gelegenen Huntsville das Treffen der führenden Industriestaaten und Russlands statt, der G-8-Gipfel. Am Samstag und Sonntag tagt dann in der Metropole Toronto die größere G-20-Runde.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare