Erdbeben in Chile: Zehntausende fliehen vor Tsunami

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Über Trümmern weht die chilenische Flagge nach einem schweren Erdbeben am 04.03.2010 in Dichato, Chile. Jetzt hat die Erde wieder gebebt.

Santiago - Zehntausende chilenische Küstenbewohner sind am Sonntag nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 aus Angst vor einem Tsunami an höher gelegene Orte geflohen.

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Die Behörden gaben aber Entwarnung: Es sei kein Tsunami-Alarm ausgelöst worden, bislang seien weder Opfer noch Schäden bekannt, teilte der Katastrophenschutz mit. Das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii teilte ebenfalls mit, es erwarte keine zerstörerischen Flutwelle im Pazifik. Im vergangenen Jahr waren nach einem Beben Hunderte Chilenen ums Leben gekommen.

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Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) in der Region Araucania, knapp 600 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Santiago und etwa 70 Kilometer entfernt von der Provinzhauptstadt Temuco. Dort leben rund 250.000 Menschen. Das Beben ereignete sich laut USGS in einer Tiefe von rund 17 Kilometern. Es habe mindestens ein Nachbeben der Stärke 5,0 gegeben. Erst im vergangenen Februar hatte sich in der Region ein Beben der Stärke 8,8 ereignet. Kurz darauf traf ein Tsunami mehrere Küstenorte. Mehr als 500 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 200.000 verloren ihr Obdach.

dapd

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