Entführter spanischer Öltanker wieder frei

Madrid - Piraten haben einen vor der Küste Westafrikas entführten spanischen Öltanker am Samstag wieder freigegeben. Nicht alle Mitglieder der Crew ließen die Angreifer ungeschoren davon kommen:

Die 23 Seeleute an Bord seien wohlauf, sagte die Sprecherin der Reederei Consultores de Navegación, Sheena Campbell. Ein Crewmitglied sei von den Piraten geschlagen und leicht verletzt worden. Es sei kein Lösegeld gezahlt worden, allerdings hätten die Piraten einen Teil des Diesels gestohlen, den der Tanker geladen hatte. Das Schiff liege nun vor der Küste Nigerias, sagte Campbell weiter.

Das spanische Außenministerium bestätigte die Freigabe der unter zyprischer Flagge fahrenden “Mattheos I“. An Bord befanden sich fünf Spanier, zwei Ukrainer und 16 Philippiner.

Das Schiff wurde am 14. September gekapert, als es 62 Seemeilen (115 Kilometer) vor der beninischen Hafenstadt Cotonou lag, um seine Ladung auf ein anderes Schiff umzupumpen.

Anders als die Piraten vor Somalia hätten es die Piraten vor den Küsten Westafrikas weniger auf Lösegeld als auf die Ladung der gekaperten Schiffe abgesehen, sagte Campbell.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare