Massive Überflutungen

Cameron sagt Sturm-Opfern Unterstützung zu

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David Cameron hat den Flut-Opfern in England Solidarität zugesichert.

London - Englands Premierminister David Cameron hat von den massiven Überflutungen betroffenen Menschen Solidarität zugesichert. Zehntausende Haushalte sind auch am Freitag noch ohne Strom.

Angesichts der schweren Winterstürme mit massiven Überflutungen in Großbritannien hat Premierminister David Cameron den betroffenen Menschen die Solidarität der Regierung zugesichert. „Wir tun alles, was wir können“, sagte Cameron am Freitag privaten Fernsehsendern.

Am Donnerstag hatte Cameron die Europäische Union um finanzielle Hilfe bei der Bewältigung der Katastrophe gebeten. Das Geld solle den britischen Landwirten zugute kommen. Vor allem aber werde Expertise aus dem Ausland benötigt, sagte Cameron. Niederländische Spezialisten hätten bereits nützliche Hilfe beim Abpumpen des Wassers geleistet.

Mindestens 5000 Häuser überflutet

Die Meteorologen sagten für Freitag erneut heftige Winde voraus, die im Tagesverlauf zu Orkanstärke anschwellen können. In den nördlichen Regionen Schottland und Nordirland können aus den schweren Regenfällen Schneestürme werden.

Die britische Umweltbehörde erklärte laut der Zeitung "Daily Telegraph", möglicherweise müssten rund tausend weitere Häuser evakuiert werden. Binnen sechs Stunden könnten demnach 40 Millimeter Regen niedergehen. Weite Teile der Region sind wegen wochenlanger Niederschläge schon jetzt überschwemmt. Am Mittwoch wütete zudem ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern über dem Westen des Königreichs.

Am Freitag waren in Südengland, Wales und Irland noch zehntausende Haushalte ohne Strom. Mindestens 5000 Häuser sind überflutet.

dpa/afp

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