Bis zu minus 40 Grad

Eiseskälte beherrscht weite Teile der USA

Lake Michigan in Chicago: Hier herrschen derzeit zweistellige Minusgrade. Foto: Stephen Chung
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Lake Michigan in Chicago: Hier herrschen derzeit zweistellige Minusgrade. Foto: Stephen Chung
Autofahrer tasten sich in Minneapolis vorsichtig über eine verschneite Straße. Foto: David Joles
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Autofahrer tasten sich in Minneapolis vorsichtig über eine verschneite Straße. Foto: David Joles
Gesperrte Straße: Schneestürme und klirrende Kälte haben große Teile der USA fest im Griff. Foto: Lynn Ischay
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Gesperrte Straße: Schneestürme und klirrende Kälte haben große Teile der USA fest im Griff. Foto: Lynn Ischay
Schneefräse im Einsatz: In manchen US-Regionen fehlt inzwischen der Platz, um geräumten Schnee abzulagern. Foto: Tony Dejak
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Schneefräse im Einsatz: In manchen US-Regionen fehlt inzwischen der Platz, um geräumten Schnee abzulagern. Foto: Tony Dejak
Vereistes Deck eines Krabbenkutters Bradbill Hafen von New Bedford: Die Temperaturen in Massachusetts werden in den nächsten Tagen voraussichtlich nicht über den Gefrierpunkt steigen. Foto: Peter Pereira
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Vereistes Deck eines Krabbenkutters Bradbill Hafen von New Bedford: Die Temperaturen in Massachusetts werden in den nächsten Tagen voraussichtlich nicht über den Gefrierpunkt steigen. Foto: Peter Pereira
Dick eingepackt: In eine Kapuze gehüllt geht eine Frau über den New Yorker Times Square. Foto: Seth Wenig
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Dick eingepackt: In eine Kapuze gehüllt geht eine Frau über den New Yorker Times Square. Foto: Seth Wenig
Kampf gegen die Schnemassen in der Stadt Erie in Pennsylvania. Foto: Greg Wohlford
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Kampf gegen die Schnemassen in der Stadt Erie in Pennsylvania. Foto: Greg Wohlford
Für die Eisfischer ist es ein Vergnügen: Pete Wall benutzt in Ledyard (Connecticut) eine Kettensäge, um Löcher in den zugefrorenen Lantern Hill Pond zu sägen. Foto: Sean D. Elliot
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Für die Eisfischer ist es ein Vergnügen: Pete Wall benutzt in Ledyard (Connecticut) eine Kettensäge, um Löcher in den zugefrorenen Lantern Hill Pond zu sägen. Foto: Sean D. Elliot

Wer zum Jahreswechsel Feuerwerk oder Konfettiregen erleben will, geht am besten vor die Tür. Aber in weiten Teilen der USA könnte der Winter den Straßenpartys einen Strich durch die Rechnung machen. Denn das beste Mittel gegen Kälte lautet dort: drinnen bleiben.

New York (dpa) - Bibbernd ins neue Jahr: Auf Abermillionen Amerikaner kommt die kälteste Silvesternacht seit Jahrzehnten zu. Nach Angaben des Wetterdienstes wird eine neue Front am Wochenende die seit Tagen anhaltenden arktischen Temperaturen in großen Teilen der USA weiter herunterdrücken.

Das erwartete Millionenpublikum am Times Square muss sich auf bis zu minus 12 Grad Celsius am Silvesterabend gefasst machen. Dem Sender CNN zufolge wäre es der drittkälteste Jahreswechsel seit der ersten Feier dort im Jahr 1907.

Die Temperaturen seien "gefährlich niedrig", twitterte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio am Freitag. Er rief Anwohner auf, Heizungsprobleme zu melden. "Schauen Sie nach Ihren Nachbarn und vergessen Sie Ihre Haustiere nicht", fügte er hinzu.

Auch Kanada ist betroffen. In der Hauptstadt Ottawa wurden Teile der Feiern am Silvesterabend sowie am Vortag am Parlamentshügel gestrichen. Darunter waren Konzerte, Tanz- und Percussion-Shows, ein Workshop sowie der Betrieb einer Schlittschuhbahn, wie kanadische Medien berichteten. Das Feuerwerk samt Lasershow sollte dort aber wie geplant stattfinden. Der kanadische Wetterdienst sagte für Ottawa am Silvesterabend minus 24 Grad Celsius voraus.

Die Kältewelle brach Medienberichten zufolge in den vergangenen Tagen in den USA gleich mehrere Minusrekorde: In der Gemeinde Cotton im nördlichen Bundesstaat Minnesota wurden minus 40 Grad Celsius vermeldet. In Watertown im Norden des Bundesstaats New York waren es am Donnerstag minus 36 Grad.

Nach Angaben der "Washington Post" werden am Neujahrstag die östlichen zwei Drittel der USA von ungewöhnlicher Kälte betroffen sein - ein enormes Gebiet, in denen die Temperaturen mancherorts bis zu 22 Grad niedriger liegen könnten als üblich. Verschärft wird die Kälte häufig noch durch eisigen Wind, der etwa in Minneapolis im oberen mittleren Westen die gefühlten Temperaturen auf minus 34 Grad drücken könnte.

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