Einst reichster Mann Irlands pleite

Dublin - Sein Vermögen soll sich auf rund 4,7 Milliarden Euro belaufen haben, doch nun ist der einst reichste Mann von ganz Irland bankrott. Wie das passieren konnte:

 Der einst reichste Mann Irlands ist am Montag von einem Gericht in Dublin für bankrott erklärt worden. Der bekannte Unternehmer Sean Quinn hatte 2007 Berichten zufolge ein Nettovermögen von 4,7 Milliarden Euro. Doch einen Großteil dessen investierte er in die ehemalige Anglo Irish Bank, die 2009 nach dem Platzen der irischen Immobilienblase verstaatlicht wurde.

Eine Milliarde - wieviel ist das?

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Das Geldhaus wurde im vergangenen Jahr in Irish Bank Resolution Corp. (IBRC) umbenannt. Anfang des Monats hatte sich IBRC gegen Quinn durchgesetzt, der Gläubigerschutz im benachbarten Nordirland beantragen wollte. Das Bankhaus geht gegen Quinn wegen Schulden von mehr als 2,1 Milliarden Euro vor. Am Montag gaben Quinns Anwälte ihren Widerstand gegen die Insolvenzverfügung der Republik von Irland auf.

dapd

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