Zum Schutz der Helfer in Westafrika

Ebola-Impfstoff: Startschuss für erste Tests

Lausanne - In der Schweiz starten in dieser Woche Tests mit einem der vielversprechendsten potenziellen Impfstoffe gegen Ebola. Was hinter dem Mittel steckt:

Nach dem grünen Licht der Schweizer Zulassungsbehörde sollen 120 freiwillige Helfer vor ihrem Einsatz in Westafrika mit dem Stoff geimpft werden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag mit. Zuständig ist das Universitätskrankenhaus Lausanne. Das Mittel, das bislang nur klinisch erprobt wurde, entwickelte der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline.

Der Stoff wird ChAd3 genannt und basiert auf gentechnisch veränderten Schimpansen-Adenoviren. Die Viren sind mit der genetischen Bauanleitung eines bestimmten Ebola-Proteins bestückt, erläuterte die WHO. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für weitere Studien mit mehreren tausend Menschen dienen.

In Westafrika haben sich inzwischen mehr als 10.000 Menschen mit Ebola angesteckt, fast 5000 starben. Bislang gibt es weder einen zugelassenen Impfstoff noch ein Gegenmittel. Die WHO geht davon aus, dass eine umfassende Impfkampagne, mit der die Seuche gestoppt werden könnte, frühestens in der ersten Hälfte des kommenden Jahres gestartet werden kann.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare