Dutzende Bergleute in China verschüttet - 47 Tote

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Dutzende Bergleute wurden bei einer Explosion in einer Kohlegrube in der chinesischen Provinz Henan verschüttet (Archivbild). 

Peking - Bei einer Explosion in einem chinesischen Bergwerk sind am Montag mindestens 47 Kumpel getötet worden.

Bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk in Zentralchina sind am Montag 47 Bergleute ums Leben gekommen. Ein Sprengstofflager sei in der Grube im Bezirk Weidong der Stadt Pingdingshan (Provinz Henan) in die Luft gegangen, berichtete die staatliche Werkschutzbehörde laut Nachrichtenagentur Xinhua. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien 75 Bergleute unter Tage gewesen. 28 hätten sich retten können, berichtete die Stadtverwaltung von Pingdingshan.

Bergungsmannschaften hätten die Arbeit aufgenommen. Die Ursache der Explosion sei nicht bekannt. Die private Grube mit einer jährlichen Kapazität von 90 000 Tonnen sei ohne Lizenz betrieben worden. Der Besitzer sei nach dem Unglück festgenommen worden.

Nirgendwo in der Welt leben Bergarbeiter so gefährlich wie in China, das zwei Drittel seiner Energie aus Kohle bezieht. Jährlich sterben tausende Grubenarbeiter. Ursachen für die vielen Unglücke sind meist schlechte Ausrüstung, unzureichende Sicherheitsvorkehrungen sowie mangelnde Aufsicht wegen der Vetternwirtschaft lokaler Funktionäre mit Grubenbesitzern. Zwar gab es in den vergangenen Jahren Fortschritte, doch kamen 2009 nach offiziellen Angaben noch mehr als 2.600 Arbeiter bei Unfällen in Kohlebergwerken ums Leben.

apn/dpa

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