Drogenkartell unter Polizeischutz

Mexiko-Stadt - Das mexikanische Drogenkartell La Familia erpresst unter dem Schutz von Polizeichefs zahlreiche Bauern, Minenarbeiter und Organisatoren von Stierkämpfen.

Das geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der mexikanische Polizeibehörde für öffentliche Sicherheit (SSP) hervor, in dem das Ausmaß der Korruptions- und Einschüchterungstaktiken von La Familia in ihrem Herkunftsort im Staat Michoacan durchleuchtet wird.

Um die Einkünfte aus dem Drogenhandel zu erhöhen, zwingt La Familia demnach örtliche Minenarbeiter, von ihren Erlösen aus dem Verkauf von Metall umgerechnet 1,50 Dollar pro Tonne an sie zu zahlen. Viehzüchter zahlen den Angaben zufolge beim Verkauf von Rindfleisch umgerechnet einen Dollar pro Kilogramm. Außerdem müssten Obstbauern “Quoten“ oder ein Prozent ihrer Gewinne aus Erträgen abtreten. Von Erpressungen seien auch Organisatoren von Stierkämpfe, Hahnenkämpfe und Konzerten betroffen, hieß es.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Meistgelesene Artikel

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Kommentare