Nach 166 Tagen im Weltall

Drei ISS-Astronauten in Kasachstan gelandet

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Nach dem etwa fünfeinhalb Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sind die Muskeln der Rückkehrer geschwächt. Deshalb mussten die Astronauten getragen werden.

Baikonur - Nach mehr als fünf Monaten im Weltall sind drei Raumfahrer wohlbehalten von der Internationalen Raumstation (ISS) zur Erde zurückgekehrt. Die Landung in Kasachstan wurde live übertragen.

Der russische Astronaut Alexander Misurkin

Nach 166 Tagen im All sind drei Raumfahrer von der Internationalen Raumstation ISS am Mittwochmorgen in der früheren Sowjetrepublik Kasachstan gelandet. Die knapp drei Tonnen schwere Sojus-Kapsel mit den Russen Pawel Winogradow und Alexander Missurkin sowie dem US-Amerikaner Chris Cassidy schlug um 4:58 Uhr MESZ (8:58 Uhr Ortszeit) in der zentralasiatischen Steppe auf, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. „Die Männer fühlen sich gut“, sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Hubschrauber mit Rettungskräften machten sich auf den Weg zum Landeort bei der Stadt Scheskasgan. Nach dem etwa fünfeinhalb Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sind die Muskeln der Rückkehrer geschwächt. Das russische Fernsehen übertrug die Landung direkt.

Auf der Raumstation in rund 410 Kilometer Höhe über der Erde hatten die Männer seit Ende März gearbeitet. Knapp vier Stunden vor der Landung hatte die Kapsel Sojus TMA-08M von der ISS abgedockt.

Auf dem Außenposten der Menschheit arbeiten nun noch die US-amerikanische Astronautin Karen Nyberg, der Italiener Luca Parmitano und der russische Kosmonaut Fjodor Jurtschichin. Für Ende September ist der nächste Start einer Sojus mit drei Mann Besatzung vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan geplant.

dpa

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