Drama an russischer Schule - Pulsadern aufgeschnitten

Moskau - Auf Drängen eines 17-Jährigen haben sich mindestens 12 Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren die Pulsadern aufgeschnitten.

Die Schüler in der Stadt Ischewsk westlich des Urals seien in eine Klinik gebracht worden und außer Lebensgefahr, wie die Agentur Interfax am Dienstag meldete. Der Hintergrund des Vorfalls sei völlig unklar, sagte ein Sprecher des Internats. Der 17-Jährige, der sich auch selbst die Pulsadern aufschnitt, sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen. Er sei festgenommen worden, ihm drohen zwei Jahre Haft.

Präsident Dmitri Medwedew nannte den Vorgang beunruhigend und drohte der Leitung der Schule mit Schließung. Bei einem Treffen mit dem Kinderbeauftragten der Regierung, Pawel Astachow, forderte er eine sorgfältige Klärung des Skandals.

dpa

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