Drahtzieher der Bali-Anschläge getötet

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Zuletzt wurde Dulmatin auf den Philippinen vermutet, zumindest wurde er dort vor etwa drei Monaten gesichtet.

Jakarta - Bei einem von der indonesischen Polizei getöteten Terrorverdächtigen handelt es sich um einen der Drahtzieher der verheerenden Bombenanschläge auf Bali von 2002.

Das gab Präsident Susilo Bambang Yudhoyono am Mittwoch während eines Besuchs in der australischen Hauptstadt Canberra bekannt. Bei den Anschlägen auf zwei Nachtclubs im Oktober 2002 wurden auf der Ferieninsel Bali 202 Menschen getötet, darunter auch viele australische Touristen. Der 39-jährige Dulmatin, der nur einen Namen trägt, galt als ein Spezialist für den Bombenbau, der in Al-Kaida-Lagern in Afghanistan ausgebildet wurde.

Die schlimmsten Anschläge seit dem 11. September

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Zuletzt wurde Dulmatin auf den Philippinen vermutet, zumindest wurde er dort vor etwa drei Monaten gesichtet. Er wurde nun am Dienstag bei einem Schusswechsel in einem Internet-Café getötet. Er war einer der meistgesuchten Terroristen in Südostasien. Die USA hatten eine Belohnung von zehn Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Auf die Spur des Verdächtigen führten dem Vernehmen nach die Aussagen von rund 20 Terrorverdächtigen, die Ende Februar in der Provinz Aceh festgenommen wurden. Sie sollen dort einer Zelle von Jemaah Islamiyah angehören, der regionalen Abspaltung von Al Kaida.

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