Diskriminierung? Sammelklage gegen Wal-Mart zugelassen

San Francisco - Der US-Warenhauskonzern Wal-Mart ist erneut mit seinem Vorgehen gegen eine Sammelklage wegen Diskriminierung weiblicher Mitarbeiter gescheitert. Es geht um die Bezahlung der Angestellten.

Ein Bundesgericht in San Francisco entschied am Montag, die bis zu 1,5 Millionen Frauen betreffende Klage zuzulassen. Dem größten privaten Arbeitgeber der Welt wird vorgeworfen, weibliche Angestellte bei der Bezahlung und der Beförderung gegenüber männlichen Kollegen benachteiligt zu haben.

Der geforderte Schadensersatz könnte in die Milliarden gehen. Die Entscheidung des Richtergremiums fiel mit sechs zu fünf Stimmen. Das Unternehmen mit Sitz in Bentonville im US-Staat Arkansas hatte formaljuristische Gründe vorgebracht und gefordert, die Klägerinnen müssten einzeln gegen das Unternehmen vorgehen. Eingereicht wurde die Klage im Jahr 2001 von sechs Frauen.

DAPD

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