"Discovery"-Start wegen Gewitterfront verschoben

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Die Discovery auf der Startrampe.

Cape Canaveral - Der Start der US-Raumfähre “Discovery“ zur Internationalen Raumstation ISS ist wegen einer Gewitterfront in der Nähe der Startrampe in Florida um einen Tag verschoben worden.

Das Sicherheitsrisiko für die sieben Astronauten und den Shuttle sei zu hoch, hieß es am Dienstagmorgen am US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral. Die Raumfähre sollte planmäßig um 7.36 Uhr MESZ abheben. Wenn das Wetter dann besser ist, soll die “Discovery“ nun an diesem Mittwoch um 7.10 Uhr MESZ starten. Bereits der Start der vorangegangenen Mission war mehrmals verschoben worden. Die US-Raumfähre “Endeavour“ konnte erst beim sechsten Versuch abheben. Zuvor musste der Countdown fünfmal wegen technischer Probleme und schlechten Wetters abgebrochen werden.

Wichtigstes Ziel der insgesamt 13-tägigen “Discovery“-Reise ist der Transport von Ausrüstungsgegenständen und wissenschaftlichen Geräten zur Raumstation. Zudem soll die NASA-Astronautin Nicole Stott ihren Kollegen Timothy Kopra als ständiges Mannschaftsmitglied der ISS ablösen. Zur Besatzung der Raumfähre gehören sechs US-Astronauten sowie der Schwede Christer Fuglesang gehören. Er fliegt für die Europäische Weltraumorganisation ESA mit zur ISS und wird dort auf seinen belgischen Kollegen Frank De Winne treffen. Dieser gehört seit Ende Mai zur Langzeitbesatzung der ISS.

dpa

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