Deutscher Gecko-Schmuggler in Neuseeland aufgeflogen

Wellington - Drei Tierschmuggler aus der Schweiz, Deutschland und Mexiko sind in Neuseeland aufgeflogen.

Zwei standen am Dienstag wegen illegaler Jagd und Besitzes von geschützten Tieren in Christchurch vor Gericht. Der Deutsche hatte sich bereits am Montag schuldig erklärt und wartete im Gefängnis auf sein Strafmaß. Die Männer wollten nach Überzeugung der Polizei vom Aussterben bedrohte Geckos schmuggeln und steckten unter einer Decke.

Einer der Angeklagten (31) ist nach eigenen Angaben Börsenmakler und lebt in St. Gallen in der Schweiz. Der Deutsche (55) lebt nach Behördenangaben in Uganda. Bei dem dritten Mann handelt es sich um einen Koch (28) aus Mexiko. Erst im Januar war ein Deutscher zu 14 Wochen Haft verurteilt worden. Er hatte versucht, Geckos in der Unterhose außer Landes zu schmuggeln.

Der Deutsche war am Sonntag mit 16 seltenen Schmuck-Grüngeckos im Rucksack erwischt worden. Er hatte die Tiere in Schlauchstücken versteckt. Die etwa 20 Zentimeter langen grünen Tiere sind vom Aussterben bedroht. Neun der Geckos seien tragend gewesen, sagte ein Mitarbeiter der Behörde für Wildschutz der Zeitung “Otago Daily“. Der Transport in den Schläuchen hätte die Tiere so stressen können, dass die Jungen tot geboren werden, sagte Stuart Williamson der Zeitung.

dpa

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