Er wollte Unterschlagung vertuschen

Banker von Deutschem grausam ermordet

Lugano - Ein 52-jähriger Deutscher ist in der Schweiz wegen eines besonders grausamen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Um die Veruntreuung von Geld zu vertuschen, habe der Mann die Tötung des mit ihm befreundeten Marketingchefs einer Großbank kaltblütig geplant und ausgeführt, befand am Dienstag das Geschwornengericht des Kantons Tessin in Lugano.

Es wies die Erklärung des Angeklagten, die Tat sei im Zuge eines Beziehungsdramas zwischen den beiden Homosexuellen begangen worden, als frei erfunden zurück. Vielmehr habe der Deutsche den Bekannten im November 2010 in Lugano ermordet, um zu verhindern, dass seine die Unterschlagung von 200 000 Franken auffliegt (166 000 Euro).

Der Täter habe fast 30 mal auf das Opfer eingestochen. Anschließend habe er den Tatort - die Wohnung des Bekannten - gereinigt und Beweismittel vernichtet. Zudem habe er versucht, den Verdacht auf den Partner des Getöteten zu lenken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Open-Air-Sommerfestival am Weichelsee

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion