Afghanistan: Bundeswehrsoldaten erschießen Zivilperson

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Deutsche Soldaten der Isaf Schutztruppe in Afghanistan sollen drei Zivilisten getötet haben.

Kabul - Bundeswehrsoldaten haben eine Zivilperson in einem Minivan erschossen, die mit hoher Geschwindigkeit auf ihren Kontrollpunkt im Norden Afghanistans zufuhr.

Der Fahrer habe zuvor nicht auf Warnschüsse reagiert. Die Soldaten hätten von einem Angriff ausgehen müssen und rechtmäßig geschossen, betonte die Bundeswehr.

Der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, hatte zunächst von drei zivilen Opfern gesprochen. Die Bundeswehr hatte am Sonntagabend mitgeteilt, zwei Zivilisten seien ums Leben gekommen. Das Verteidigungsministerium korrigierte die Zahl dann am Montag.

Aus den Sicherheitskreisen hieß es weiter, die Leiche des Jugendlichen sei nach dem Zwischenfall im Unruhedistrikt Char Darah der Familie übergeben worden.

Der Kleinlaster habe Melonen geladen gehabt und sei auf dem Weg nach Kundus-Stadt gewesen.

Derzeit laufe in Char Darah eine Operation der Bundeswehr sowie der afghanischen Sicherheitskräfte. Bislang sei es nicht zu Gefechten mit den Taliban gekommen. Es scheine, als seien die Aufständischen untergetaucht.

dpa/ap

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