Deutsche nehmen weiter zu viel Antibiotika

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In Deutschland wird weiter zu viel Antibiotika genommen. Foto: Lukas Schulze

Berlin (dpa) - Die Deutschen nehmen unverändert zu viel Antibiotika. Das Arzneimittel büßt damit zusehends seine Wirkung ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Mit Blick auf die Diagnose waren im vergangenen Jahr demnach fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig. Die Folge: Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen. Infektionen würden - etwa im Krankenhaus - wieder zur Gefahr, weil Antibiotika nicht mehr wirkten.

40 Prozent der Befragten seien schlecht über die Einsatzgebiete der Wirkstoffe informiert gewesen, heißt es in der Studie.

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