WM-Gegner hinter Gittern

WM-Demonstranten in Brasilien zu Haft verurteilt

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Auseinandersetzungen zwischen Polizei und argentinischen Fans nach dem WM-Finale in Brasilien.

Brasilia - Knapp eine Woche nach dem WM-Endspiel in Brasilien hat die Justiz 23 gegnerische Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt. Zwei von ihnen sollen für den Tod eines Kameramanns verantwortlich sein.

Knapp eine Woche nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat die dortige Justiz 23 Anti-WM-Demonstranten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die Entscheidung des Richters Flávio Itabaiana de Oliveira Nicolau wurde am Freitag im Internet bekannt gemacht. Betroffen sind vor allem die Teilnehmer einer Anti-WM-Demonstration unmittelbar vor dem Endspiel zwischen Deutschland und Argentinien am vergangenen Sonntag.

Unter den Verurteilten sind zwei Angeklagte, die für den Tod eines brasilianischen Kameramanns mitverantwortlich gemacht werden. Der Kameramann war von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen und tödlich verletzt worden.

Kurz vor dem Endspiel hatte die Polizei eine Kundgebung mit 300 Teilnehmern aufgelöst, die zum Maracaná-Stadion ziehen wollten. Bei dieser Gelegenheit wurden 19 Demonstranten festgenommen, neun weitere wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Gegen 23 Festgenommene wurden schließlich Haftstrafen beantragt, die übrigen fünf entgingen einer Anzeige.

AFP

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