Darum müssen Polizisten zum Rasierer greifen

Sydney - Die Polizisten in Australien müssen zum Rasierer greifen und ihren Bärten zu Leibe rücken. Auch gefärbte Haare und Pferdeschwänze sind in Zukunft tabu. Den Beamten soll das im Dienst zugutekommen.

Schluss mit Struwwelpeter: Polizisten in Australien müssen künftig auf ihre Bärte, gefärbten Haare und Pferdeschwänze verzichten. Denn die Beamten im Bundesstaat Victoria sollen ihr Image aufbessern: “Die Polizei muss ihren Respekt zurückgewinnen“, sagte Behördensprecher Greg Davies am Samstag. Per Email hatte Polizeichef Ken Lay zuvor die Belegschaft informiert: In Zukunft würden nur noch kurze, ordentliche Haarschnitte akzeptiert, keine extremen Farben, keine Dreitagebärte - weiter toleriert würden aber gepflegte Schnurrbärte. Statt eines Pferdeschwanzes dürften Polizistinnen nur noch einen Dutt tragen. Ausnahmen gelten lediglich für Sikhs.

dpa

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