Wuhan-Grippe auf dem Vormarsch

Coronavirus: Experte aus China mit düsterer Prognose - auch WHO gibt keine Entwarnung

Das Coronavirus fordert Todesopfer. Zum ersten Mal ist ein Krankenhauschef an der Lungenkrankheit gestorben. Nach neuen Erkenntnissen aus China sind die Prognosen düster, der WHO-Chef warnt.

  • Das Coronavirus* hat bislang mehr als 1800 Menschenleben gefordert.
  • In der chinesischen Provinz Hubei ist ein Krankenhauschef an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.
  • Experten haben neue Erkenntnisse und Daten zum Virus Sars-CoV-2 ausgewertet. Die Prognosen sind düster. 

Coronavirus in China: „Alle Szenarien sind weiterhin möglich“ 

Update vom 18. Februar, 12.57 Uhr: Es ist eine düstere Prognose: Experten rechnen erst Ende April mit einer Stabilisierung der Covid19-Epidemie. „Das ist eine sehr grobe Schätzung“, sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs der neuen Lungenkrankheit sei vorraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. Nach einer aktuellen Auswertung sterben in China 2,3 Prozent der mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten.

Besonders gefährlich ist das Virus offenabr für alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankung etwa im Herzkreislauf-Apparat oder mit Diabetes. Nach den vorliegenden Daten liegt bei Menschen über 80 Jahren die Todesrate bei knapp 15 Prozent. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also 2 von 1000 Betroffenen.

80 Prozent der Sars-CoV-2-Patienten zeigen nur milde Symptome der Lungenkrankheit Covid19. Schwere Symptome wie Atemnot entwickeln nach Angaben der Gesundheitsbehörde knapp 14 Prozent der Betroffenen, lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen knapp fünf Prozent. Warum es relativ wenige Fälle bei Kindern gebe, sei noch aber unklar, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Die WHO betonte erneut, dass Sars-CoV-2 außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Allerdings lasse sich die weitere Entwicklung nach wie vor nicht sicher voraussagen - auch für die Epidemie in China nicht. „Alle Szenarien sind weiterhin möglich“, so Tedros.

Krankenhauschef stirbt an Coronavirus in China

Update vom 18. Februar, 6.48 Uhr: Die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 kennt kein Erbarmen. In China ist ein Krankenhauschef jetzt an einer Coronavirus-Infektion am Montag gestorben. Bei dem Todesopfer handelt es sich um Liu Zhiming, der Direktor des Wuchang Hospitals. 

Ein Medizinerkollege berichtete demnach, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde. Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester desselben Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.

Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren schon mindestens sechs Helfer daran gestorben, wie das chinesische Staatssender CCTV berichtet hatte. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.

Update vom 17. Februar, 18.49 Uhr:

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in China geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl zurück. Das deuteten Daten zu 44.000 Fällen an, die China der WHO zur Verfügung gestellt habe, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. 

„Es ist zu früh, um zu sagen, dass dieser Rückgang andauern wird. Alle Szenarien sind weiterhin möglich.“ Darüber hinaus zeigten die Daten, dass Covid-19 wohl nicht so tödlich sei wie vergleichbare Erkrankungen wie Sars oder Mers.

Coronavirus-Alarm: Ein Münchner sitzt auf der „Diamond Princess“ fest - zweimal am Tag darf er kurz an die frische Luft.*

Coronvirus: WHO spricht von leichtem Rückgang - aber keine Entwarnung

Die WHO betonte erneut, dass das neuartige Virus außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Forderungen nach drastischeren Maßnahmen wie allgemeinen Reiseverboten wies die UN-Behörde zurück. 

„Alle Maßnahmen müssen der Situation angemessen sein“, sagte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan ergänzte: „Es gibt kein Nullrisiko auf der Welt - für gar nichts.“

Update vom 17. Februar, 16.12 Uhr: Eine völlig kuriose Geschichte ereignete sich in Russland. In St. Petersburg floh eine Frau vor anderthalb Wochen aus der Quarantänestation. Kurz darauf wurde sie festgenommen, weigterte sich aber, wieder dorthin zurückzukehren. 

Nun hat ein russisches Gericht entschieden, dass die 32-Jährige wieder dorthin zurück muss, woraufhin die Frau gegen ihren Willen umgehend aus dem Gerichtsgebäude zur Isolierstation gebracht wurde. Die Maßnahme galt lediglich bis Mittwoch.

Coronavirus: Vermeintlich infizierte Frau türmt aus Quarantänestation - große Aufregung in St. Petersburg

Die Frau hatte vor anderthalb Wochen in der Klinik das elektronische Schloss einer Tür geknackt und war aus dem Gebäude geflohen. Die Chefärztin hatte daraufhin das Gericht eingeschaltet. Russische Medien sprachen von einer beispiellosen Entscheidung, weil niemand gegen seinen Willen in Quarantäne gestellt werden dürfe. In dem Gerichtssaal trug niemand eine Schutzmaske.

Nach einer China-Reise hatte die Russin über Halsschmerzen geklagt. Obwohl bei ihr nach eigenen Angaben kein Sars-CoV-2 festgestellt wurde, sollte sie vorsorglich zwei Wochen zur Beobachtung in der Klinik bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. Daran hielt sie sich allerdings nicht... 

Coronavirus in China: WHO-Chef mit drastischer Warnung und klarer Forderung an China

Update vom 17. Februar, 7.38 Uhr: Die Zahl der Todesopfer des Coronavirus ist in China auf 1770 gestiegen. Insgesamt wurden mehr als 2000 Neuinfektionen gemeldet, davon 1933 aus der besonders betroffenen Provinz Hubei. Die Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina stieg damit auf mehr als 70.500. Die Zahl der außerhalb der Provinz Hubei ging in den vergangenen 13 Tagen zurück. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Sonntag aber vor vorschnellem Optimismus gewarnt. Es sei „unmöglich“, den weiteren Verlauf der Epidemie vorherzusagen, betonte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Ein Team internationaler Experten unter Leitung der Weltgesundheitsorganisation WHO ist inzwischen in Peking zu Gesprächen mit chinesischen Behördenvertretern eingetroffen. Die WHO hatte China aufgefordert, ihr mehr Informationen über die Diagnose-Möglichkeiten von Coronavirus-Fällen zur Verfügung zu stellen. „Wir freuen uns auf diese äußerst wichtige Zusammenarbeit, die zum weltweiten Wissen über den Ausbruch von Covid-19 beiträgt“, erklärte WHO-Chef Tedros im Onlinedienst Twitter.

Coronavirus Fahrverbote in Epizentrum

Update vom 16. Februar, 13.03 Uhr: China hat in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei ein umfassendes Fahrverbot verhängt. Private Fahrten sind nicht mehr zugelassen. Nur noch Dienst- und Notfallfahrzeuge sowie Transporte mit Waren des täglichen Bedarfs sind auf den Straßen in der gesamten Provinz (60 Millionen Einwohner) erlaubt. 

Update vom 16. Februar, 9.21 Uhr: Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus Sars-CoV-19 in China ist auf 1665 Menschen gesteigen. Eine bisher unveröffentlichte Rede offenbart, dass Chinas Präsident Xi Jinping schon früh um die Bedrohung wusste. Der Ausbruch der neuartigen Lungenkrankheit Covid19 beunruhigt die Welt. 

Coronavirus: Erster Todesfall in Europa - Geldscheine unter Quarantäne? China ergreift drastische Maßnahme

Update vom 15. Februar, 20.50 Uhr: Um das Coronavirus möglichst einzudämmen, ergreift China nun weitere Maßnahmen. Sogar Banknoten sollen in dem Land in Quarantäne kommen, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermindern. Darüber berichtet ntv unter Berufung auf den Vize-Chef der chinesischen Zentralbank, Fan Yifei. 

Laut dem Vize-Chef würden die chinesichen Banken aktuell alle gebrauchten Banknoten desinfizieren, versiegeln und sie anschließend in diesem Zustand für mehrere Tage aufbewahren. Das kann zwischen sieben und vierzehn Tage dauern und ist je nach Provinz unterschiedlich - abhängig davon, wie schwer das Coronavirus in der jeweiligen Provinz ausgebrochen ist. Erst danach würden die Geldscheine wieder in Umlauf gebracht werden. 

Coronavirus in China: Unternehmen bekommen Unterstützung vom Staat

Bis dahin solle sich laut dem Vize-Chef jede Bank bemühen, ihren Kunden möglichst nur neue Banknoten auszuhändigen. Deshalb wurden in der Provinz Hubei, die aktuell am schwersten betroffen ist, vor dem chinesischen Neujahr am 25. Januar neue Geldscheine im Wert von vier Milliarden Yuan gedruckt. Das entspricht umgerechnet etwa 530 Millionen Euro. Von besonderer Bedeutung wäre nun außerdem die weit verbreitete Methode in China, über das Smartphone zu bezahlen. 

Den Unternehmen im Land, die besonders wirtschaftlich aufgrund der zahlreichen Coronavirus-Erkrankten leiden, sollen nun Nothilfen erhalten. Das kündigte laut dem Nachrichtensender der stellvertrende Vorsitzende der chinesischen Bankenversicherungsaufsicht, Liang Tao, an. Zahlreiche Unternehmen und Fabriken sind geschlossen, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Dafür soll nun als Ausgleich unter anderem die Kreditvergabe und -unterstützung erhöht und die Kosten zur Finanzierung gesenkt werden. 

Genforscher nennt neue Erkenntnisse: Coronavirus kommt nicht aus dem Labor

Update vom 15. Februar, 13.38 Uhr: Noch immer ist vieles unbekannt im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Doch eine Verschwörungstheorie, die sich lange gehalten hatte, will ein Wissenschaftler nun ausschließen können: Der Erreger kommt nach Angaben des US-Forschers Trevor Bedford nicht aus dem Labor und ist nicht künstlich erzeugt. Das sagte der Forscher, der Teil einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern ist, die mit Genanalysen Epidemien bekämpfen, gegenüber der ARD.

Die Wissenschaftler tauschen demnach jede neu analysierte Coronavirus-Form auf der Welt sofort untereinander aus. Mittels Genanalyse können sie so sehr schnell die Mutationen des Virus nachweisen. Damit lässt sich etwa besser voraussagen, wie sich das Virus verbreiten wird. Allerdings lässt sich damit auch die Viren-Herkunft über lange Zeit zurückverfolgen.

Nach Angaben von Bedford habe die Genanalyse zweifelsfrei bewiesen, dass das neue Coronavirus mit dem SARS-Virus nicht nur verwandt ist, sondern, dass die beiden auch denselben Stamm haben. Vor knapp 20 bis 70 Jahren hätten sich die beiden Typen dann bereits auseinander-entwickelt. Eine Herstellung des Virus im Labor lässt sich der Meinung Bedfords nach dadurch ausschließen. 

Der Forscher nennt zudem neue Zahlen zu den Infizierten: Seines Erachtens muss man unabhängig von den offiziellen Zahlen, davon ausgehen, dass aktuell 200.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert seien. 

Coronavirus: Erster Todesfall in Europa

Update vom 15. Februar, 11.27 Uhr:Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Ein chinesischer Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt. Der Tourist war Anfang Februar auf die Intensivstation des Krankenhauses Bichat in der französischen Hauptstadt gebracht worden. Sie sei gestern über den Tod des Mannes informiert worden, sagte Buzyn. Der Patient sei mehrere Tage in kritischem Zustand gewesen.

Coronavirus in China: Bill Gates mit drastischer Warnung - kurz darauf nimmt sein Schreckens-Szenario den Anfang

10.04 Uhr: Nun machte ein Experte die Hoffnung vieler Menschen zunicht, dass eine Impfung gegen das Coronavirus eine Pandemie verhindern könne, wie merkur.de* berichtet.

Update vom 15. Februar, 8.35 Uhr: Bill Gates warnte am Freitag bei der Konferenz des weltgrößten Wissenschaftsverbands AAAS (American Association for the Advancement of Science) in Seattle eindringlich: Das neuartige Coronavirus könnte die Welt in eine „sehr schlimme Lage“ bringen. „Es stellt uns vor eine riesige Herausforderung“, sagte der Microsoft-Gründer.

„Es gibt viel, was wir nicht über diese Epidemie wissen, aber es gibt auch viel, was wir wissen, das zeigt, dass sie sehr dramatisch werden könnte - besonders, wenn sie sich in Gegenden wie dem südlichen Afrika oder dem südlichen Asien ausbreitet“, sagte Gates weiter. „Diese Krankheit wird, wenn sie nach Afrika kommt, dramatischer sein als in China - und ich will das, was in China passiert, nicht verharmlosen.“ 

Ägypten verzeichnete nun als erstes Land Afrikas bereits seinen ersten Coronavirus-Fall. Laut Gesundheitsministerium handle es sich dabei um eine ausländische Person, mehr ist aber bisher nicht bekannt. Bill Gates spendete zur Bekämpfung des Virus und Entwicklung eines Impfstoffs 100 Millionen Dollar. Verschwörungstheorien warfen ihm und seiner Frau aber auch vor, von der Epidemie zu profitieren.

Coronavirus: Zahl der Infizierten in China steigt weiter

Update vom 15. Februar, 6.38 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist erneut gestiegen. Wie Chinas Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, wurden landesweit 143 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind nun nach offiziellen Angaben 1523 Opfer auf dem chinesischen Festland bestätigt worden. Die Zahl der neu nachgewiesenen Erkrankungen stieg dort um 2641 auf 66 492 Fälle. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang etwa 600 Erkrankungen bestätigt, davon 16 in Deutschland.

Coronavirus: Zeitung berichtet von drei Toten in Nordkorea

22.30 Uhr: In Nordkorea soll es seit Ausbruchs des Coronavirus bereits drei Tote gegeben haben, die die Regierung geheim halten will. Laut einer nordkoreanischen Zeitung habe es jedoch bisher nicht einmal nachweislich Infizierte gegeben. Wie die Korean Times berichtet, habe das nordkoreanische Gesundheitsministerium der WHO keine Fälle von Coronavirus-Erkrankten gemeldet. Die Regierung würde sich um den Schutz der Einwohner kümmern.

Eine andere Version will nun die südkoreanische Zeitung Daily NK erfahren haben. Demnach sollen bereits drei Menschen in dem fast vollständig abgeschotteten Staat an dem Virus verstorben sein. Eine Frau in ihren Fünfzigern sei am 27. Januar in der Haupstadt Pyongyang ums Leben gekommen, nachdem sie an Fieber und Husten gelitten hatte. Die Information will die Zeitung von einem hochrangigen Beamten aus Nordkorea erhalten haben. Zwar soll sich die Frau aufgrund des Verdachts auf eine Sars-CoV-2-Infektion in Quarantäne befunden haben, ihr Tod sei aber offiziell als Folge einer Lungenentzündung bezeichnet worden.

Darüber hinaus seien laut der geheimen Quelle zwei weitere Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Mann in seinen Vierzigern und ein Student, der in China studiert hatte. Ob männlich oder weiblich ist in diesem Fall nicht bekannt, lediglich, dass die Person um die 20 Jahre alt gewesen sein soll. Aktuell sollen sich weitere 18 Menschen aufgrund eines Verdachts auf das Coronavirus in Quarantäne befinden. Bestätigt sind diese Informationen von der nordkoreanischen Regierung bislang nicht. 

Coronavirus: Ausnahmezustand in chinesischen Krankenhäusern - Ärzte tragen Windeln

19.15 Uhr: In China steigt die Zahl der Infizierten weiterhin. Der Kampf gegen das Coronavirus gestaltet sich dabei besonders aufgrund eines hohen Mangels an Schutzausrüstung in den medizinischen Einrichtungen als schwierig. Mehr als 1700 Ärzte und medizinische Helfer haben sich in China bislang angesteckt.

Doch der Ausnahmezustand fordert seine Tribute. Allein in einer Klinik in Wuhan mussten mindestens 17 Ärzte weiter arbeiten, wobei sie alle die Symptome des Coronavirus zeigten. Darüber berichtet die Tagesschau, die einen Bericht der chinesischen Gesundheitskommission wiedergibt. „Als Ärzte wollen wir natürlich nicht arbeiten, während wir vielleicht ansteckend sind. Doch es gibt im Moment einfach niemanden, der uns ersetzen könnte“, sagte einer der betroffenen Ärzte.

Besonders drastisch sei die Situation aufgrund zu wenig Schutzanzügen. So seien Ärzte dazu gezwungen, die gleichen Anzüge mehrmals zu tragen, wodurch wiederum die Ansteckungsgefahr erhöht wird. Die Gesundheitskommission berichtet nun sogar von zahlreichen Ärzten, die Windeln unter den Anzügen tragen. Dadurch können sie Toilettengänge hinauszögern und damit die Zeit verlängern, bevor sie die Anzüge erneut wechseln müssen. 

Die Produktion von Schutzanzügen und Masken sei zwar mittlerweile erhöht worden, jedoch nicht ausreichend. Ein Arzt in Wuhan sagte dazu: „Selbst wenn wir mehr Masken bekommen - die Zahl der Patienten steigt noch schneller.“

Allgemein hat nun auch Ägyptens Regierung den ersten Fall des neuartigen Coronavirus auf dem afrikanischen Kontinent gemeldet. Dabei handele es sich um eine ausländische Person, teilte das Gesundheitsministerium in Kairo am Freitag mit. Zur Nationalität machte das Ministerium keine Angaben. Unklar blieb auch, aus welchem Land die Person nach Ägypten gereist war. Der Patient zeige keine Krankheitssymptome und werde auf einer Isolierstation behandelt. Bislang war laut der Weltgesundheitsorganisation noch kein Fall von Corona in Afrika bekannt geworden.

15.06 Uhr: Nach den ersten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen wächst in London die Sorge vor einer Ausbreitung des neuartigen Virus. Eine Frau hatte sich entgegen den Anweisungen direkt in einer Notaufnahme in der britischen Hauptstadt vorgestellt, wie das Krankenhaus im Stadtteil Lewisham am Donnerstag mitteilte. Für zwei Mitarbeiter der Klinik, die mit der Patientin in Kontakt kamen, wurde vorsorglich eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Angereist war die Frau mit einem Uber-Taxi. Der Fahrer sei aber nicht in Gefahr, sich angesteckt zu haben, teilte die britische Gesundheitsbehörde Public Health England mit. Da die Fahrt weniger als 15 Minuten gedauert habe, gelte kein erhöhtes Risiko.

Der Vorfall hatte sich bereits am Sonntag ereignet. Die Frau soll britischen Medienberichten zufolge chinesische Staatsbürgerin sein und sich in China angesteckt haben. Sie wurde zur Behandlung in die Guy's-and-St.-Thomas'-Klinik in London eingewiesen.

Wegen Covid-19: Indonesische Stadt verbietet Verkauf von Fledermäusen

12.38 Uhr: Aus Sorge vor dem Coronavirus Sars-CoV-2 hat eine indonesische Stadt den Verkauf von Ratten, Schlangen, Fledermäusen und Affen gestoppt. Der Markt in Tomohon auf Sulawesi ist dafür bekannt, dass dort solche Tiere zum Verzehr angeboten werden. Es wurde ein Team losgeschickt, das das Verbot bekannt machen soll, wie der Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Isye Liuw, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte.

Nach derzeitigem Stand infizierten sich die ersten Menschen auf einem Wildtiermarkt im chinesischen Wuhan mit dem neuartigen Virus. Von welchem Tier der Erreger auf den Menschen übersprang, ist unklar. Ursprüngliches Reservoir sind wahrscheinlich Fledermäuse. Viele Infektionskrankheiten des Menschen, darunter Tollwut, Mers und Ebola, kommen aus dem Tierreich. Gerade Säugetiere tragen Erreger, die auf den Menschen überspringen können. Als mögliche Überträger neuer Coronaviren gelten unter anderem Fledermäuse und Flughunde.

Zahlreiche Ärzte und Helfer mit Coronavirus infiziert - Sechs Helfer bereits verstorben

11.23 Uhr: Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus haben sich bislang mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Krankenhauspersonal angesteckt. Das berichtete am Freitag der chinesische Staatssender CCTV. Mindestens sechs Helfer kamen demnach ums Leben. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, wo das Virus ursprünglich in der Stadt Wuhan ausgebrochen war. Die Gesamtzahl der offiziell erfassten Infektionen in China liegt mittlerweile bei fast 64.000, die der Todesfälle bei fast 1400. Allerdings gehen Experten von einer sehr hohen Dunkelziffer aus.

Coronavirus: China nutzt moderne Überwachungstechnologie um Virus einzudämmen

10.51 Uhr: Eine Handy-App als Virus-Kontaktmelder, automatische Fiebermessung und Gesichtsmaskenerkennung sowie 30-Tage-Bewegungsdaten vom Mobilfunkbetreiber. Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 fährt China seine ganze Überwachungstechnologie auf. So fördern Regierung, Gesundheitskommission und China Electronics Technology (CETC) ein Handyprogramm, mit dem Nutzer feststellen können, ob sie in engem Kontakt mit jemandem waren, der mit dem Virus infiziert ist oder als Verdachtsfall gilt.

Nach Eingabe der persönlichen Daten und Identifikationsnummer greift das Programm auf die gesammelten Informationen der Behörden zurück, um die Bewegungsspur der Person mit dem Aufenthaltsort von Infizierten abzugleichen. Angezeigt wird etwa, ob beide in einem Raum waren, im selben Haus oder ob sie dasselbe Flugzeug benutzt haben. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, kann sogar festgestellt werden, ob ein Passagier im Flugzeug in derselben Reihe mit einem Infizierten oder drei Reihen davor oder dahinter gesessen hat. Im Westen sorgte Chinas Überwachungstechnologie in der Vergangenheit häufig für Krititk (Stichwort: Persöhnlichkeitsrechte). Jetzt könnte sie aber doch hilfreich sein.

Coronavirus: Zahlen der Infizierten und Toten steigen weiter

9.18 Uhr: Nach der neuen Einstufung der Virusfälle in China ist die Zahl der bestätigten Ansteckungen am Freitag erneut stark gestiegen. Allein in der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina kamen innerhalb eines Tages 4823 Infektionen hinzu, wie das Staatsfernsehen unter Hinweis auf die Gesundheitskommission der Provinz berichtete. Damit steigt die Zahl landesweit auf fast 64 000. Wieder starben allein in Hubei 116 Patienten an der Krankheit. Damit sind landesweit fast 1400 Tote zu beklagen.

Am Vortag war die Zahl der neu bestätigten Infektionen bereits dramatisch um 15.000 angestiegen, weil in der neuen Zählweise auch die klinischen Diagnosen der Covid-19 genannten Lungenkrankheit aus den vergangenen Wochen mitgerechnet wurden. Da die DNA-Tests im Labor häufig die Infektion nicht feststellen können, werden jetzt auch die Fälle mitgerechnet, bei denen Ärzte eine Lungenentzündung, Fieber, Atemprobleme und andere typische Covid-19-Symptome festgestellt haben und auch ohne Labortest zu einer Diagnose der Infektion kommen.

Bei den 4823 neuen Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus am Freitag in Hubei wurden auch 3095 solche Fälle mit nur klinischen Diagnosen mitgerechnet, wie die Gesundheitskommission berichtete. Die neue Zählweise wird allerdings nur in der Provinz Hubei, nicht im Rest des Landes angewandt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrüßte das neue Vorgehen. Es erlaube, Betroffene in Hubei schneller zu isolieren und zu behandeln und Kontaktpersonen früher unter Beobachtung zu stellen.

Coronavirus: Trump stellt irre Behauptungen auf und US-Regierung wirft China Intransparenz vor

Update vom 14. Februar, 07.40 Uhr: Die US-Regierung hat die "mangelnde Transparenz" Chinas im Umgang mit dem neuartigen Coronavirus beklagt. Washington sei "ein bisschen enttäuscht" darüber, dass keine US-Experten ins Land gelassen worden seien, sagte US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Es stelle sich die Frage, ob "das Politbüro wirklich ehrlich uns gegenüber ist".

Im Kontrast zu Kudlows Äußerungen sagte US-Präsident Donald Trump in einem Radiointerview, die USA arbeiteten mit Blick auf das Virus mit Peking zusammen: "Wir schicken zahlreiche Leute" nach China." Der chinesischen Regierung bescheinigte Trump, "professionell" mit der Epidemie umzugehen. Er halte Chinas Präsidenten Xi Jinping für "extrem fähig".

Trump wiederholte in dem Interview seine durch nichts belegte Behauptung, das Virus-Problem werde sich in zwei Monaten bei steigenden Temperaturen von allein erledigen: "Das April-Datum ist sehr, sehr wichtig, denn wenn das der Fall ist, wenn Hitze tatsächlich tötet - zu der Zeit beginnt es heiß zu werden und dieses Virus reagiert sehr schlecht auf Hitze und stirbt ab", sagte der US-Präsident.

Covid-19: Robert-Koch-Insitut erklärt hohe Todesrate

Update vom 13. Februar, 17.55 Uhr: In China in der Provinz Hubei liegt das Epizentrum der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19. Die Sterblichkeit liegt bei mit dem Virus Sars-CoV-2 (bislang Coronavirus) erkrankten Menschen in China bei 2,2 Prozent, teilte Lothar Wieler Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag in Berlin mit. Die hohe Todesrate erklärt Christian Drosten, Direktor für Virologie an der Berliner Charité mit einer Überlastung der statistischen Erfassung. Es gebe dort eine „vollkommen falsche Einschätzung der Zahlen“. 

Die Lage in Wuhan ist dramatisch. Nach Ansicht der Wissenschaftler wurde der Sars-CoV-2-Ausbruch vermutlich nicht ganz konsequent behandelt. In Deutschland und Europa sei es gelungen die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, die Ansteckungskette mit Quarantäne-Maßnahmen zu unterbrechen. 

Coronavirus-Gefahr: Mobilfunk-Messe MWC in Barcelona abgesagt

Update vom 13. Februar, 11.40 Uhr: Die weltgrößte Mobilfunkmesse, die World Mobile Congress (WMC) in Barcelona wurde jetzt wegen des Coronavirus kurzfristig abgesagt. Die Stornokosten lägen bei etwa 100 Millionen Euro, heißt es in Veranstalterkreisen. Darin sind Verluste für beteiligte Unternehmen einschließlich von Hotels und anderen betroffenen Firmen in der Gastgeberstadt noch nicht enthalten.

Die einzige direkte Flugverbindung zwischen Berlin und Peking ist weiter wegen des Coronavirus, der inzwischen den offiziellen Namen Sars-CoV-2 trägt bis Ende März ausgesetzt. Die Fluggesellschaft Hainan Airlines hat alle Flüge bis zum 28. März gestrichen.

Update vom 13. Februar, 10.04 Uhr: Über Nacht gab es eine Schreckens-Meldung aus China: Plötzlich hat sich die Zahl der Corona-Infizierten dramatisch gesteigert, in Hubei gibt es auf einen Schlag fast 15.000 Menschen mehr, die an Covid19 erkrankt sind.

Die Gefahr ist immens - davor warnt auch Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO. In Genf sagte er kürzlich, dass man alles dafür tun müsse, um die Bedrohung zu stoppen. Wie ernst die Lage ist, machte er mit einem Satz deutlich: „Ein Virus kann stärkere Konsequenzen haben als jede Terror-Attacke.“

Coronavirus: „Staatsfeind Nummer Eins“ - Drastische Warnungen der WHO

Für ihn ist klar, dass so schnell wie möglich gehandelt werden muss: „Wenn die Welt nicht aufwacht und diesen Virus als Staatsfeind Nummer Eins ansieht, werden wir daraus nichts lernen“, fügte er an. 

Experten gehen währenddessen davon aus, dass eine infizierte Person den Virus weitergibt - durchschnittlich an zweieinhalb weitere Menschen. So könnten sich 60 bis 80 Prozent der Weltbevölkerung mit Covid19 anstecken, falls man nicht ernsthaft gegen die Bedrohung vorgeht.

Coronavirus: Könnten am Ende etwa 45 Millionen Menschen sterben?

Gabriel Leung, Medizin-Professor von der Universität Hongkong, ging noch weiter: „Selbst wenn die Sterberate bei nur einem Prozent wäre, wäre das Ergebnis immer noch verheerend.“ Bei derzeit 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde könnte das Coronavirus den Rechnungen zufolge mehr als 45 Millionen Menschen töten.

Allerdings warnen die Forscher auch davor, dieses Horror-Szenario als wahrscheinlichsten Fall anzusehen. Genau das könnte der Menschheit aber eben drohen, falls die Signale ignoriert werden. Deshalb gelte: Vorsicht auf allen Ebenen. 

Coronavirus: Schreckens-Meldung aus China - Zahl der Infizierten dramatisch gestiegen

Erstmeldung vom 13. Februar, 6.41 Uhr: Peking - Das Coronavirus* hält die Welt weiter in Atem. Inzwischen sind mehr als 1300 Menschen an der Krankheit gestorben, auch in Deutschland steigt die Anzahl der Infizierten*. Angefangen hatte alles in Oberbayern, wo sich ein Mitarbeiter der Firma Webasto mit der neuartigen Lungenkrankheit angesteckt hatte*.

Inzwischen wurde auch ein Formel-1-Rennen in China abgesagt*. Die Sorge in der Bevölkerung ist groß, auch bei Reisen ins Ausland. Vor allem Kreuzfahrten stehen im Fokus, schließlich gibt es auf einem Schiff schon mehr als 150 infizierte Passagiere.

Nun gibt es beängstigende Nachrichten aus China: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg über Nacht sprunghaft an, in der schwer betroffenen Provinz Hubei hat sich die Zahl der Todesopfer im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. 

Coronavirus: Beklemmende Nachrichten aus China - Infizierten-Zahl steigt plötzlich rasant an

Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen in Hubei verzehnfachte sich fast. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurden in Hubei 242 neue Todesopfer registriert, womit die Gesamtzahl der Toten in der Provinz seit Ausbruch der Krankheit bei 1310 liegt.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg um 14.840 auf nun 48.208 bekannte Fälle. Am Vortag waren in Hubei 97 Todesopfer und 1638 neue Infektionen gemeldet worden. Landesweit lagen am Donnerstag zunächst keine neuen Angaben über die Verbreitung des Virus vor. Allein durch die neuen Infektionen in Hubei, wo die Lungenkrankheit in der Stadt Wuhan ursprünglich ausgebrochen war, ist die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland aber auf über 59.000 gestiegen.

Coronavirus: Deutlich mehr Infizierte in der chinesischen Provinz Hubei

Aber: Die neuen Fälle traten nicht plötzlich auf. Wie die Gesundheitskommission der Provinz Hubei mitteilte, seien die Diagnoseergebnisse nach einer Untersuchung „überarbeitet“ worden. Patienten seien gemäß der neuen Klassifikation hinzugefügt worden. Demnach würden seit Donnerstag auch Fälle „klinischer Diagnosen“ in die Zahl der bestätigten Diagnosen aufgenommen.

Wie die Zeitung „China Daily“ unter Berufung auf chinesische Experten berichtete, können Ärzte jetzt eine offizielle Diagnose stellen, die auf einer Kombination von Faktoren wie Lungenbildern, dem physischen Zustand und epidemiologischer Vorgeschichte beruht. Bislang war demnach nur ein Testverfahren über Nukleinsäuren zugelassen, das aber viele eindeutige Erkrankungen erst nach drei oder vier Tests erkannt habe.

Coronavirus in China: „Klinische Diagnosen“ sind nun bei den „bestätigten Diagnosen“ enthalten

Generell vermuten Experten eine sehr hohe Dunkelziffer. So sind die Möglichkeiten begrenzt, auf das neue Virus zu testen. Ferner erscheint das sich wandelnde Berichterstattungssystem Chinas mit unterschiedlichen Definitionen der einzelnen Fälle besonders für lokale Stellen kompliziert. Die täglich berichteten Zahlen repräsentieren laut Experten somit eher die Fähigkeiten, Fälle zu identifizieren und zu melden, als das wirkliche Ausmaß der Epidemie.

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akl/dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Andy Wong

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