10 Prozent fühlen sich noch schlechter

Corona-Studie: Nach dritter Impfung zeigen sich bekannte Impf-Reaktionen

Ein Mann erhält seine dritte Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer-BioNTech.
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Ein Mann erhält seine dritte Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer-BioNTech.

Auch nach der dritten Corona-Impfung kommt es zu ähnlichen Impfreaktionen, wie nach den vorherigen Injektionen. Dies belegt eine Studie aus Israel.

Tel Aviv – Eine Umfrage der israelischen Krankenkasse Clalit ergab, das eine Mehrheit von Befragten in Israel über ähnliche Impfreaktionen wie nach der zweiten Spritze berichtet. Fast 90 Prozent fühlten sich bereits in der Woche nach der Auffrischungsimpfung ähnlich oder besser, als bei den vorherigen Impfungen.

Dies bestätigte eine Sprecherin der Kasse am Montag. Zehn Prozent hätten sich schlechter gefühlt als nach der zweiten Impfung. Insgesamt berichteten demnach 31 Prozent der Befragten über mindestens eine Impfreaktion, die meisten über Schmerzen an der Einstichstelle. Die Krankenkasse hat nach eigenen Angaben mehr als 240.000 Mitglieder bereits zum dritten Mal geimpft. Rund 4500 Personen hätten sich an der Umfrage beteiligt, hieß es.

Corona-Studie zur dritten Impfung: Beschwerden durch Impfreaktion – 9 Prozent müde, 6 Prozent Unwohlsein und nur 1 Prozent benötigt medizinische Hilfe

Neun Prozent der Befragten gaben demnach Müdigkeit als Reaktion auf die dritte Impfung an, rund sechs Prozent Unwohlsein. Ein Prozent nahm nach eigenen Angaben wegen der Impfreaktion medizinische Hilfe in Anspruch.

Land:Israel
Hauptstadt:Jerusalem
Gegründet:14. Mai 1948
Bevölkerung:9,053 Millionen

Israel vergibt seit rund einer Woche Auffrischungsimpfungen für 60-Jährige und ältere Jahrgänge – als erstes Land weltweit. Hintergrund sind Zahlen des Ministeriums, wonach die Effektivität der in Israel verwendeten Biontech/Pfizer-Impfung seit Anfang Juni stark nachließ.

Allerdings kritisieren auch Experten der Regierung, dass diese Zahlen zur Effektivität nicht wissenschaftlich erhoben seien.

Neue Studie zur dritten Corona-Impfung: Über 3000 Neuinfektionen am Tag, trotz 58 Prozent Impfquote

Die Zahl der innerhalb eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Israel liegt seit rund einer Woche bei über 3000. Am Montagmorgen meldete das Gesundheitsministerium 3372 neue Infektionen für den Vortag. 360 Corona-Patienten sind schwer erkrankt. Mehr als 58 Prozent der rund 9,4 Millionen Israelis sind vollständig geimpft.

Trotz der hohen Impfquote ist Israel nicht Weltmeister im Impfen. Den Platz eins belegt Spanien mit einer Quote von mehr als 70 Prozent. In Dänemark fallen währenddessen trotz konstanter Infektionszahlen über der 100er-Marke die Schutzmaßnahmen.

Dritte Corona-Impfung: Inzidenz in Israel zeigt steil nach oben

In Israel kann von einer Stagnation hingegen keine Rede sei. Schließlich zeigt die Corona-Kurve seit dem1. Juli wieder ausnahmlos in eine Richtung. Steil nach oben. Und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Am Montag lag die 7-Tage-Inzidenz in Israel bei 285,2. So hoch wie seit dem 9. März nicht mehr. Sieben Menschen starben im Zusammenhang mit Ansteckung an Sars-CoV-2.

Insgesamt haben sich seit dem Coronavirus-Pandemie über 900.482 mit Covid-19 angesteckt und registrierte 6.542 Todesfälle

Erfolg der Impfkampagne in Gefahr

Die Impfkampagne in Israel war besonders zu Beginn sehr erfolgreich. Diese galt quasi als Musterschüler, da sie schnell vorankam und so international für Aufsehen sorgte. Der neue Ministerpräsident Naftali Bennett hatte zuletzt allerdings von mehr als einer Million Israelis berichtet, die sich impfen lassen könnten, dies aber nicht tun.

Am Sonntag rief er explizit die arabische Minderheit dazu auf, sich impfen zu lassen – dort sei die Impfrate zu niedrig. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sind Araber. (dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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