Pandemie-Erkentnisse

Corona-Pflaster: Studie über Impfung ohne Spritze belegt bessere Immunreaktion

Möglicherweise gehören Corona-Impfungen per Spritze bald der Vergangenheit an. Denn eine australische Studie hat das Impfen mittels Pflaster untersucht. Die Ergebnisse.

Brisbane (Australien) – Forscher aus Australien haben ein Impf-Pflaster entwickelt, das letztendlich sogar wirksamer sein soll als die klassische Corona-Impfung per Spritze. Konkret handelt es sich hierbei um ein Team der University of Queensland im australischen Brisbane. Das von ihnen entwickelte Corona-Pflaster soll über eine höhere Wirksamkeit verfügen als Impfungen, die per Injektion erfolgen.

Unversität:The University of Queensland
Adresse:St Lucia QLD 4072, Australien
Studiengebühren:8.477 AUD, Internationale Studiengebühren 31.920 AUD (2015 – 16)
Vizekanzlerin:Deborah Terry
Studentenanzahl:50.749 (Apr. 2015)
Gründung:10. Dezember 1909
Tochtergesellschaft:University of Queensland Union

Forscher entwickeln Corona-Pflaster: Bessere Wirksamkeit des Impfstoffes nachgewiesen – Spritze adé?

Wie der „Business Insider“ berichtet, kann dieses Corona-Pflaster mindestens einen Monat lang bei Temperaturen von bis zu 25 Grad aufbewahrt werden. Aufwendige Kühlketten würden somit wegfallen. Zudem könnte die Entwicklung des Pflasters eine schnellere Impfung bei künftigen Pandemien ermöglichen.

Nach der Corona-Impfung per Spritze wird die Stelle, an welcher der Impfstoff injiziert wurde, mit einem Pflaster abgeklebt. Künftig könnte das „Corona-Pflaster“ direkt für die Impfung sorgen. (Symbolbild)

Bereits im September 2021 war die Entwicklung eines Corona-Impfpflaster zu vermelden. In diesem Fall hatten sich Wissenschaftler der Stanford University und der University of North Carolina zusammengetan. Deren Pflaster wird mithilfe eines 3D-Druckers erstellt – und verspricht die zehnfache Wirksamkeit einer Injektion eines Impfstoffes per Spritze.

Corona-Pflaster: Forscher sprechen von schmerzfreier Impfung – und sehen Entwicklung auch für andere Pandemien geeignet

Auch das Corona-Pflaster der US-amerikanischen Wissenschaftler soll künftig für viele andere Impfungen eingesetzt werden können. Dieses neu entwickelte Polymerpflaster ist mit extrem kleinen, gedruckten Mikronadeln beschichtet. Diese sind so klein, dass sie für den Menschen nicht zu spüren seien. Diese Mikronädelchen wiederum werden mit dem jeweiligen Impfstoff benetzt.

Im Folgenden wird sich das Impfpflaster aufgeklebt und es erfolgt eine vollkommen schmerzfreie Impfung, beispielsweise gegen das Coronavirus. Darauf verweisen die angesprochenen Wissenschaftler aus den USA. In Mausversuchen hätten die Forscher nachgewiesen, dass die Impung übers Pflaster gar einen besseren Schutz bietet als die klassische Impfung per Spritze.

Darüber berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Scienes“. Die bessere Wirksamkeit würde aus dem Umstand resultieren, dass das Pflaster den Impfstoff direkt in die Haut leitet – und dort sitzen zahlreiche Immunzellen, die sofort reagieren. Indes hat eine weitere Studie ergeben, dass eine Corona-Infektion auch die Anfälligkeit für andere Krankheiten erhöht*. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken/dpa

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