"Rena": Weniger Öl ausgelaufen als erwartet

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Das havarierte Containerschiff "Rena" verliert weniger Schweröl, als angenommen.

Wellington - Das havarierte Schiff "Rena" hält die Welt in Atem: Nach Entzweihbrechen des Frachters sollen Tonnen an Schweröl ins Meer geflossen sein. Die Behörden warnen vor weiteren Gesundheitsgefahren.

Nach dem Auseinanderbrechen der Containerschiffs “Rena“ vor Neuseeland ist offenbar weniger Öl ins Meer geflossen als zunächst befürchtet. Der Ölteppich habe sich bis auf drei Kilometer von dem Wrack entfernt ausgebreitet, sagte der Sprecher der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde, Bruce Fraser, am Montag. In dem havarierten Schiff befänden sich nun vermutlich weniger als 100 Tonnen Treibstoff.

Nach Havarie: Ölpest in Neuseeland

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Als “Rena“ Anfang Oktober vergangenen Jahres auf das Riff Astrolabe aufgelaufen war, flossen rund 400 Tonnen Schweröl ins Meer. Die Ölpest galt als schwerste maritime Umweltkatastrophe in der Geschichte Neuseelands. Die Behörden gehen davon aus, dass dabei 20.000 Seevögel ums Leben kamen.

Am Montag warnten die Behörden die Bevölkerung auch vor der an Land gespülten Fracht. Es gebe Berichte, wonach Menschen Säcke mit Milchpulver eingesammelt und mitgenommen hätten, sagte ein Polizeisprecher. Das Strandgut könnte jedoch eine Gesundheitsgefahr darstellen. Der Zugang zum Strand von Waihi wurde den Angaben zufolge gesperrt, nachdem dort vier Container und weitere Fracht von der “Rena“ angespült worden waren.

Der Frachter war am Wochenende auseinandergebrochen. Dabei gingen rund 150 Container über Bord. Nach der Havarie der “Rena“ waren rund 1100 Tonnen Schweröl aus dem Schiff abgepumpt und fast 400 Container geborgen worden. Wegen schwerer See konnten die Bergungsarbeiten am Montag jedoch nicht fortgesetzt werden.

dapd

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