Milliardär muss 14 Jahre ins Gefängnis

Peking - Der Gründer der großen chinesischen Elektrowarenkette Gome, Huang Guangyu, ist am Dienstag “wegen illegaler Geschäfte, Insiderhandel und Bestechung“ zu 14 Jahren Haft verurteilt worden.

Huang muss nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zudem eine Geldstrafe von 600 Millionen Yuan (etwa 69 Millionen Euro) zahlen, wie es im Urteil des zweiten Mittleren Volksgerichts in Peking hieß. Huang Guangyu, der einst als reichster Chinese galt, war im November 2008 festgenommen worden.

Im selben Jahr stand der Milliardär mit einem damals geschätzten Vermögen von 43 Milliarden Yuan auf dem ersten Platz der Liste der reichsten Chinesen, die vom bekannten Hunrun-Institut herausgegeben wird. Huang Guangyu trat 2009 als Vorsitzender der Handelskette zurück, ist aber weiter ihr größter Aktionär. Er stammt aus armen Verhältnissen und hatte den Elektrohandel 1987 gegründet. Nach Marktwert ist das in Hongkong gelistete Unternehmen heute mit mehr als 700 Läden die zweitgrößte Einzelhandelskette für Elektrowaren in China.

dpa

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