Lecks an Ölplattform - Rohöl fließt ins Meer

Peking - Wegen Lecks an Ölplattformen fließt seit Wochen Rohöl ins Gelbe Meer. Die zuständigen Behörden reagierten jetzt und haben die Arbeiten an zwei Plattformen gestoppt.

Die chinesischen Behörden stoppten nun die Arbeiten an zwei Offshore-Plattformen im Ölfeld Penglai 19-3 im Nordosten des Landes. Die Lecks seien seit vergangenem Monat noch immer nicht vollständig unter Kontrolle, erklärte die Meeresverwaltungsbehörde auf ihrer Webseite. Es bestehe die Gefahr, dass noch mehr Öl ins Meer fließen werde. Die Betreiberfirma ConocoPhillips China, eine Tochterfirma des US-Ölkonzerns ConocoPhillips, müsse nun alle Arbeiten unterbrechen.

Etwa 840 Quadratkilometer im Golf von Bohai seien stark verschmutzt, die Wasserqualität in weiteren 3400 Quadratkilometern beeinträchtigt, teilte die Behörde mit. In einer ersten Stellungnahme hatte ConocoPhillips China letzte Woche bekanntgegeben, die Lecks wären unter Kontrolle und die Aufräumarbeiten beinahe abgeschlossen. Umweltorganisationen kritisierten das lange Schweigen der Betreiberfirma und der chinesischen Behörden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

Kommentare