Chinesen sollen mehr Babys kriegen

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In Shanghai rückt die Regierung von der „Ein-Kind-Politik“ ab.

Peking - In Shanghai versuchen Familienhelfer „geeignte Paare“ zu einem zwiten Kind zu überreden. Die chinesische Gesellschaft wird wie die Deutsche immer Älter und braucht Nachwuchs.

Chinas Bevölkerung wird immer älter, deshalb rückt die Regierung zunehmend von der “Ein-Kind-Politik“ ab. In Shanghai versuchen die Behörden jetzt sogar, Paare dazu zu überreden, ein zweites Kind zu bekommen.

Wie die Zeitung “China Daily“ am Freitag berichtete, schwärmen dazu Familienhelfer und Freiwillige in der boomenden Wirtschaftsmetropole aus und werben bei “geeigneten“ Paaren, die Möglichkeiten der neuen chinesischen Familienplanungs- Strategie zu nutzen.

Hintergrund: Bereits jetzt seien 22 Prozent der Shanghaier über 60 Jahre alt, 2020 werden es nach Schätzungen 34 Prozent sein. Nach der neuen Strategie dürfen Paare, die selbst als Einzelkinder aufgewachsen sind, in den meisten Teilen des Landes zwei oder sogar mehr Babys bekommen. In den Genuss der liberaleren Politik kommen schätzungsweise elf Prozent der rund 1,3 Milliarden Chinesen. Die strikte Ein-Kind-Politik war Ende der 70er Jahre eingeführt worden. Ohne sie gäbe es nach Hochrechnungen von Experten bereits 1,7 Milliarden Chinesen.

dpa

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