China: Staatstrauer für die 2064 Erdbebenopfer

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China trauert um die 2064 Opfer des Erdbebens im tibetischen Hochland.

Peking - China trauert mit einem Tag Staatstrauer um die Opfer des schweren Erdbebens in der vergangenen Woche. Im tibetischen Hochland sind mehr als 2000 Menschen ums Leben gekommen.

Eine Woche nach dem schweren Erdbeben im tibetischen Hochland hat China mit einem Tag der Staatstrauer der mehr als 2.000 Todesopfer gedacht. Im ganzen Land wehten die Flaggen am Mittwoch auf halbmast. Im Bezirk Yushu der Provinz Qinghai, wo das Epizentrum des Bebens lag, legten die Menschen um zehn Uhr (Ortszeit) drei Schweigeminuten ein. In Xining, der Hauptstadt von Qinghai, versammelten sich Zehntausende zu einer Trauerfeier.

In Peking gedachten der chinesische Präsident Hu Jintao und weitere Politiker während einer Sitzung des Politbüros der Opfer. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens setzten Soldaten die Nationalflagge auf halbmast, während Schüler salutierten. Unterhaltungsprogramme und Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Zeitungen im ganzen Land verzichteten auf farbigen Druck und erschienen in schwarz-weiß.

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Buddhistische Mönche, die bei den Rettungsarbeiten nach dem Beben eine wichtige Rolle gespielt hatten, waren bei den Zeremonien nicht zu sehen. Unklar blieb, ob sie nicht teilnehmen durften oder ob sie freiwillig fernblieben. Mit einer Show des Fernsehsenders CCTV wurden am Dienstagabend 2,175 Milliarden Yuan (236 Millionen Euro) Spenden für die Erdbebenregion gesammelt. Bislang wurden 2.064 Leichen geborgen. Mehr als 12.000 Menschen wurden bei dem Beben am Mittwoch vergangener Woche verletzt.
DAPD

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