Atelier durchsucht und Mitarbeiter verhört

China lässt Künstler Ai Weiwei nicht nach Hongkong

+
Ai Weiwei im Haus der Kunst in München (Archivfoto vom 09.10.2009). Der bekannte chinesische Gegenwartskünstler Ai Weiwei ist auf dem Pekinger Flughafen von der Grenzpolizei festgenommen worden.

Peking - China hat den Künstler Ai Weiwei nicht nach Hongkong ausreisen lassen. Ais Assistent erklärte, der Künstler sei am Sonntagmorgen auf dem Flughafen von Peking am Zoll aufgehalten und weggeführt worden.

Ein Reisebegleiter habe den Flug nach Hongkong allein antreten müssen.

Der Assistent, der seinen Namen nicht nennen wollte, erklärte, es sei nicht klar, ob Ai festgenommen worden sei und warum er nicht habe fliegen dürfen. Die Flughafenpolizei äußerte sich nicht zu entsprechenden Anfragen. Die Polizei durchsuchte später Ais Atelier in Peking und verhörte mehrere seiner Mitarbeiter.

Ai gilt als einer der schärfsten Kritiker der Kommunistischen Partei in China. Seine Werke erzielen auf Auktionen hohe Preise. Allerdings hat er immer wieder mit Repressionen der chinesischen Regierung zu kämpfen, die ihn schon früher nicht ausreisen ließ, ihn unter Hausarrest stellte und sein Atelier in Shanghai abreißen ließ. Ai sagte kürzlich, er plane deswegen einen Teil-Umzug nach Berlin.

dapd

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare