Chile: Zweite Rettungsbohrung gestartet

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Die zweite Rettungsbohrung in Chile hat begonnen.

Santiago de Chile - Einen Monat nach dem Bergwerksunglück in Chile hat die Bohrung eines zweiten Rettungsschachtes für die verschütteten Bergleute begonnen.

Der Bohrer vom Typ Schramm T 130 XT erweitert eine der engen Versorgungsröhren, berichteten chilenische Medien am Montag unter Berufung auf Bergbauminister Laurence Golborne. Trotz der zweiten Bohrung ging der Minister nicht davon aus, dass die 33 eingeschlossenen Männer früher als bisher geplant aus ihrem Gefängnis unter der Erde befreit werden können. Vermutlich werde es Anfang Dezember.

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Eine erste Bohrung läuft seit einer Woche. Der Bohrer vom Typ Strata 950 sei inzwischen in 70 Metern Tiefe angelangt. In den kommenden Tage werde ein drittes Bohrgerät an der Kupfer- und Goldmine San José in der Atacama-Wüste etwa 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago erwartet. Dieses Gerät ist größer und stärker als die beiden ersten Bohrer. Der Aufbau werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Golborne.

Sobald einer der Rettungsschächte auf etwa 60 bis 70 Zentimeter erweitert ist, sollen die Kumpel in einer Kapsel an die Oberfläche gezogen werden. Da jede Kapsel zwischen einer halben und einer Stunde für die 700 Meter brauchen wird, soll sie mit Sauerstoff, Wasser, Lebensmitteln, Licht und einer Gegensprechanlage ausgestattet werden.

dpa

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