Teilchenbeschleuniger in Genf läuft wieder

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Im November vorigen Jahres jagte der Large Hadron Collider (LHC) Protonen mit 1,18 Billionen Volt durch die Anlage und stellte damit einen Weltrekord auf.

Genf - Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger ist nach einer zweieinhalbmonatigen Pause wieder angefahren worden.

Wie das Europäische Kernforschungszentrum (CERN) in Genf mitteilte, wurden am Sonntag wieder die ersten Protonenstrahlen durch den ringförmigen Tunnel geschickt.

Die 27 Kilometer lange Anlage mit ihren 100 Meter hohen Räumen unter der schweizerisch-französischen Grenze wurde zunächst mit gedrosselter Energie betrieben. Im November vorigen Jahres jagte der Large Hadron Collider (LHC) Protonen mit 1,18 Billionen Volt durch die Anlage und stellte damit einen Weltrekord auf. Die beiden Protonenstrahlen erreichten die größte bisher gemessene Energiemenge.

Die bisherige Bestmarke lag bei knapp unter einem Tera-Elektronenvolt (TeV) und wurde vom Fermilab bei Chicago erzielt. Das Fernziel ist es, Protonenstrahlen mit so hoher Geschwindigkeit aufeinanderprallen zu lassen, dass Bedingungen wir beim Urknall simuliert werden können.

dapd

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