Heftiger Kampf ums Überleben

Was diese Jugendliche erlebte, macht sie im Netz zur Legende

Destin - Sie wollte nur eine Runde im Meer schwimmen. Doch das hätte eine 17-Jährige beinahe nicht überlebt. Nur ihr geistesgegenwärtiges Handeln verhinderte Schlimmeres.

Es sollte ein sonniger Ausflug an den Strand werden. Doch den hätte Caitlyn Taylor aus Louisville im US-Bundesstaat Kentucky beinahe mit dem Leben bezahlt.

Doch von Anfang an: Die 17-Jährige war mit ihrem Softball-Team nach Florida gereist, um dort ein Turnier zu spielen. Vorher wollte sich der Teenager am Strand von Destin mit seinen Mannschaftskameraden noch eine kurze Auszeit gönnen. Klar also, dass die Jugendliche irgendwann Abkühlung im Meer suchte.

Plötzlich riefen ihr ihre Team-Kollegen zu: „Guck mal, da ist ein Delfin.“ Caitlyn drehte sich um und entdeckte in einer Welle einen Kopf, der auf sie zukam. Dann nahm das Unglück seinen Lauf - denn was sich da näherte, war kein Delfin, sondern ein 1,5 Meter langer Hai. „Sie spürte, wie er sie packte und sie von ihren Beinen riss“, erzählte Tracey Taylor, Caitlyns Mutter, gegenüber dem TV-Sender whas11.com. Doch das Mädchen reagierte geistesgegenwärtig. „Es gelang ihr, sich umzudrehen und sie schlug den Hai mit ihrer Hand in die Flucht.“ Ein starker Hieb auf die Nase des Tieres genügte, um es zu vertreiben und Caitlyn rettete sich ans Ufer - allerdings mit ordentlichen Blessuren an Beinen und Armen.

Wunden nach Hai-Attacke mit 120 Stichen genäht

Die Jugendliche kam in ein Krankenhaus, wo ihre Wunden mit etwa 120 Stichen genäht wurden. Caitlyn fotografierte ihre Verletzungen und lud die Bilder bei Twitter hoch, dazu schrieb sie: „Mehr als glücklich, noch am Leben zu sein.“ 

Nicht nur, dass ihr Posting mittlerweile mehr als 660 Mal retweetet wurde (Stand 8. April, 12 Uhr) - nein, andere User feiern Caitlyn regelrecht als Heldin: „Was für eine knallharte Type“, schreibt ein User und ein anderer findet: „Ich bin froh, dass es Dir gut geht. Aber das ist offiziell die krasseste Geschichte, die man erleben kann.“ Und eine weitere Userin bringt es für sie auf den Punkt: „Tatsächlich eine der besten Überlebensgeschichten. Du bist jetzt wortwörtlich eine Legende.“ Für Caitlyns Schwester Paige, die das Unglück hautnah miterlebte, zählt allerdings nur eines: „Ich bin so glücklich, dass ich meine Schwester, die so stark und eine echte Kämpferin ist, noch habe.“

Hai-Attacken auf Menschen kommen immer wieder vor, sowie zuletzt vor der Küste Australiens. Wie Sie sich im Falle eines Hai-Angriffs verhalten sollten, erfahren Sie hier.

Die gefährlichsten Strände der Welt

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Sie sollen zur Ruhe und Erholung dienen - doch manche Strände der Welt können zu Orten des Schreckens werden. Haie, hochgiftige Quallen, gefährliche Strömungen und hochgradige Verschmutzung sind die Gründe dafür. Im folgenden sehen Sie Bilder der gefährlichsten Strände der Welt und erfahren Sie, was diese so lebensgefährlich macht. © AP
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New Smyrna Beach, Volusio County, Florida: Im Jahr 2007 gab es laut dem International Shark Attack File (ISAF) an diesem Strand 112 "Mensch-Hai-Kontakte" wovon 17 Bisse waren. © AP
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Der weiße Hai hinter Glas: In Aquarien, hinter sicherem Glas, kann man sich die gefährlichen Tiere von Nahem zu betrachten, ohne ein unnötiges Risiko einzugehen. © dpa
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In freier Wildbahn jedoch, möchte man ihnen lieber nicht begegnen.  © AP
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Der weiße Hai ist eine bedrohte Tierart. Trotzdem ist der größte Raubfisch der Welt eine beliebte Trophäe bei Hochseefischern. © dpa
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Hacks Point Beach, Kent County, Maryland: 60% der Wasserproben, die an diesem Strand entnommen wurden, entsprechen nicht den gesetzlichen Gesundheitsbestimmungen. Eine übermäßige Anzahl von Bakterien, Viren und Einzeller ist in den Proben zu finden.  © AP
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Northern Territory, Australien: Sie ist eine der giftigsten Lebewesen der Erde: Die Seewespe. Ihr Gift lähmt die Skelett- und Herzmuskulatur sowie die Atmung; der Tod kann in wenigen Minuten eintreten. Weltweit sterben mehr Menschen durch diese Qualle, als durch einen Haibiss. © NDR/"N3 Tierwelt"/Die giftigsten Tiere der Welt
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Brevard County, Florida: man sieht sie nicht, man spürt sie nur - dann ist es aber meistens schon zu spät. Strömungen stellen eine der größten Gefahren für Surfer dar. 2007 gab es an diesem Strand 10 Tote aufgrund gefährlicher Strömungen.  © dpa
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Spektakulär sind die Bilder von Surfprofi Rusty Keaulana auf Hawaii: er bezwingt meterhohe Wellen nur mit einem Surfboard. Kaum zu glauben, aber er kommt unbeschadet aus dieser Welle heraus. © AP
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Tatort Florida: 633 Unfälle mit 68 Toten ist die Bilanz von 2007. Bootunfälle sind häufiger als man denken mag. Der Grund für diese hohe Zahl an Zusammenstößen ist das hohe "Verkehrsaufkommen" auf den Seewegen in und um Florida. © AP
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Clearwater Beach, Pinellas County, Florida: Spektakuläre Aufnahme vom Strand - doch hier fanden zwischen den Jahren 1997 bis 2006 insgesamt 71 Menschen den Tod. Nicht selten werden gut besuchte Strände, wie der Clearwater Beach oder New Smyrna Beach, wegen Gewitterwarnungen evakuiert und für mehrere Tage gesperrt. © AP
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An der Westküste der USA in Kalifornien befindet sich das "Red Triangle", ein Gebiet, das sich zwischen Bodega Bay, Santa Cruz und den Farallon Inseln erstreckt. © dpa
In dieser Gegend gibt es weiße Haie wie Sand am Meer.
In dieser Gegend gibt es weiße Haie wie Sand am Meer. © Keri Hanson/Sonomacountry/dpa/tmn
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Vor allem Surfer und Taucher sind hier besonders gefährdet. © AP
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Der weiße Hai ist für den Menschen einer der gefährlichsten Raubfische. © dpa
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Neben dem weißen Hai, sollte man sich auch vor dem Tigerhai in Acht nehmen. Die meisten Hai-Unfälle in den Tropen müssen dem Tigerhai zugeschrieben werden. © dpa
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Der Bullenhai ist neben dem weißen Hai und Tigerhai für den Menschen am gefährlichsten. Er hält sich sowohl in Süß- als auch in Salzwasser auf und bevorzugt flaches Wasser in Ufernähe. © AP
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Sobald sich einem Schwimmer dieses Bild eröffnet, rast der Herzschlag. © dpa
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Damit das nicht passiert, gibt es Menschen wie Patrick David. Er ist "Shark Spotter". Das sind Menschen, die auf dem Meer nach Haien Ausschau halten und sobald sie etwas Verdächtiges entdecken, die Badenden mit einem Signalton warnen. © AP
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Für manchen Touristen eine atemberaubende Attraktion: in Stahlkäfigen ins Wasser hinabgelassen werden und dort diesen Anblick hautnah "genießen".  © dpa

Rubriklistenbild: © Twitter @cbt212/ Twitter @kkiinnlleeyy

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