Politiker beraten über Zugunglück in Bayern

Bei einem der schwersten Zugunglücke in Deutschland starben elf Menschen, mehr als 80 Insassen wurden verletzt. Foto: Peter Kneffel
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Bei einem der schwersten Zugunglücke in Deutschland starben elf Menschen, mehr als 80 Insassen wurden verletzt. Foto: Peter Kneffel
Kränze, Kerzen und Blumen liegen nahe der Unglücksstelle neben den Gleisen. Foto: Peter Kneffel
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Kränze, Kerzen und Blumen liegen nahe der Unglücksstelle neben den Gleisen. Foto: Peter Kneffel
Der Leitende Oberstaaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein, Wolfgang Giese, informiert über die Unfallursachen von Bad Aibling. Foto: Peter Kneffel
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Der Leitende Oberstaaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein, Wolfgang Giese, informiert über die Unfallursachen von Bad Aibling. Foto: Peter Kneffel
Ein Spezialzug zur Reparatur der Gleise ist im Einsatz Foto: Peter Kneffel
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Ein Spezialzug zur Reparatur der Gleise ist im Einsatz Foto: Peter Kneffel
Ein beschädigter Zugwaggon liegt neben den Gleisen. Foto: Peter Kneffel
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Ein beschädigter Zugwaggon liegt neben den Gleisen. Foto: Peter Kneffel
Auf einer Länge bis zu 120 Metern müssen Schienen und Schwellen teils erneuert werden. Foto: Peter Kneffel
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Auf einer Länge bis zu 120 Metern müssen Schienen und Schwellen teils erneuert werden. Foto: Peter Kneffel
Die beiden Nahverkehrszüge waren zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal zusammengestoßen. Foto: Peter Kneffel
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Die beiden Nahverkehrszüge waren zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal zusammengestoßen. Foto: Peter Kneffel

Viele Opfer und Angehörige quälte die Ungewissheit. Nun ist klar, dass der Zusammenstoß zweier Züge in Bad Aibling auf menschliches Versagen zurückgeht. Die Politik will über Konsequenzen sprechen.

Bad Aibling/Berlin (dpa) - Nach einer Woche mit vielen Fragen steht nun fest, dass das verheerende Zugunglück in Bad Aibling durch menschliches Versagen ausgelöst wurde. Bei dem Unglück starben elf Menschen, Dutzende wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Der Fahrdienstleiter hatte den Zusammenstoß zweier Regionalzüge verursacht, als er nach aktuellem Stand der Ermittlungen ein Sondersignal gab, das er nicht hätte geben dürfte.

Das schwerste Zugunglück in Deutschland seit dem dem ICE-Unfall in Eschede im Jahr 1998 ist heute auch Thema im Bundestag. Bei einer Sitzung des Verkehrsausschusses geht es um mögliche Konsequenzen für den Bahnbetrieb. Dazu wird auch Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet. Den Abgeordneten soll ein Bericht der Bundesregierung über die Ursache für den Zusammenstoß der Züge am Faschingsdienstag zwischen Holzkirchen und Rosenheim vorgelegt werden. Am Donnerstag wird das Unglück im bayerischen Landtag behandelt.

Gegen den 39 Jahre alten Fahrdienstleiter sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet worden, hieß es bei einer Pressekonferenz am Dienstag. "Hätte er sich regelgemäß, also pflichtgerecht, verhalten, wäre es nicht zum Zusammenstoß gekommen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Wolfgang Giese. Dies sei aber keine Absicht gewesen.

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