"Noch nicht der richtige Zeitpunkt"

Brittany Maynard verschiebt ihren Tod

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Brittany Maynard Ende 2013 zusammen mit ihrem Hund "Charlie".

Portland - Mit einem aggressiven Gehirntumor möchte die 29-jährige US-Amerikanerin Brittany Maynard nicht mehr leben. Sie hatte geplant, sich am 1. November mit Medikamenten das Leben zu nehmen. Doch jetzt hat sie ihren Tod verschoben.

In einem Video, das CNN veröffentlichte, erklärte die 29-jährige Brittany Maynard: "Bis jetzt fühle ich mich gesund genug, habe noch Freude am Leben." Mit den Tränen kämpfend fährt sie fort: "Ich kann noch mit meiner Familie und Freunden lachen und Spaß haben. Bis jetzt ist es noch nicht der richtige Zeitpunkt." Doch sie wolle nicht darauf warten, bis der Krebs sie umbringe. "Ich möchte nach meinen eigenen Vorstellungen diese Welt verlassen." Täglich gehe es ihr schlechter und das Schlimmste, was ihr passieren könne, sei, "dass ich zu lange warte, weil ich versuche, jeden Tag zu greifen."

Mit ihrem Entschluss, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen, hat Brittany Maynard in den USA die Debatte um Sterbehilfe neu entfacht. Im Frühjahr 2014 hatten die Ärzte ihr noch ein halbes Jahr gegeben. Später kündigte die Todkranke in einem Video an, sich möglicherweise am 1. November mit Hilfe von Medikamenten das Leben zu nehmen. Dafür zog sie sogar extra von Kalifornien nach Oregon, wo Sterbehilfe erlaubt ist.

In der vorigen Woche erfüllte sich Brittany Maynard noch einen großen Wunsch: Mit ihrer Familie besuchte sie den Grand Canyon.

lot

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