Britische Juwelenräuber vor Gericht

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Die Juwelenräuber aus Großbritannien.

London - Neun Täter, die für den größten Juwelenraub Großbritanniens verantwortlich sein sollen, stehen vor Gericht. Ihnen wird ein besonders brutales Verhalten vorgeworfen.

Acht Monate nach dem größten Juwelenraub in der Geschichte Großbritanniens hat am Mittwoch der Prozess gegen die neun Tatverdächtigen begonnen. Staatsanwalt Philip Bennetts warf den Angeklagten vor, bei dem Überfall äußerst brutal vorgegangen zu sein. Sie hätten die Angestellten mit Waffen bedroht und vor ihrer Flucht kurzzeitig eine junge Frau als Geisel genommen, sagte Bennetts laut einem Bericht der Nachrichtenagentur PA. Für ihn stünden die Opfer im Mittelpunkt des Verbrechens, “nicht der Wert der geraubten Juwelen“.

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Bei dem Überfall auf das Juweliergeschäft Graff Diamonds am 6. August vergangenen Jahres waren Schmuckstücke im Wert von 40 Millionen Pfund (45 Millionen Euro) verschwunden. Bis heute fehle von der Beute jede Spur, sagte Bennetts laut PA. Die beiden Hauptangeklagten, die in schicken Anzügen in das Geschäft spazierten und eine Angestellte zwangen, die Juwelen einzupacken, hätten das Diebesgut direkt nach dem Überfall an einen vor dem Geschäft wartenden Helfershelfer weitergereicht. Während dieser mit einem Motorrad davonraste, entkamen seine Komplizen in einem Auto. Bislang hat keiner der neun Angeklagten gestanden.

Nur Überfall auf Gelddepot brachte größere Summe ein

Das am helllichten Tag begangene Verbrechen wurde von den britischen Medien in eine Reihe mit legendären Fällen der Kriminalgeschichte wie dem Überfall auf einen Postzug im August 1963 gestellt. Damals erbeutete der Gauner Ronald Biggs 2,6 Millionen Pfund, das entsprach damals 31 Millionen Mark - nach heutiger Kaufkraft mehr als 35 Millionen Euro. Den bisherigen Rekord hält eine Bande, die 2006 bei einem Überfall auf ein Gelddepot in Tonbridge 53 Millionen Pfund einsackte.

DAPD

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