Briten dürfen nicht mehr um die Wette saufen

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Keine Trinkwettbewerbe mehr in britischen Pubs.

London - In britischen Pubs darf künftig nicht mehr um die Wette getrunken werden. Kneipenbesitzer werden laut Regierungsplänen zufolge verpflichtet, solche Saufwettbewerbe zu unterbinden.

Verboten werden ferner Werbeangebote wie Pauschalpreise für unbegrenztes Trinken. Stattdessen müssen Getränke auf Wunsch auch in kleineren Mengen verkauft werden, und jederzeit ist kostenloses Leitungswasser bereitzustellen.

Die neuen Regeln sollen im Laufe des Jahres in Kraft treten. Sie enthalten allerdings nicht die Forderung von Medizinern nach einer Preiskontrolle für alkoholische Getränke und einem generellen Verbot von Sonderangeboten zu niedrigen Preisen.

Dies schloss Innenminister Alan Johnson zwar nicht gänzlich aus. Er scheue aber davor zurück, “verantwortungsbewusste Alkoholkonsumenten mit niedrigem Einkommen“ pauschal zu bestrafen, sagte er am Dienstag im BBC-Radio. Jüngsten Statistiken zufolge hat sich die Zahl der Todesfälle infolge übermäßigen Alkoholkonsums in Großbritannien seit 1991 verdoppelt. Diesen Trend will die Regierung mit ihren neuen Vorschlägen stoppen.

dapd

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