Wieder Meerwasser in Fukushima-Reaktor geleitet

+
Die Brennstäbe in Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima Eins liegen nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken.

Tokio - Techniker im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Eins haben einen neuen Versuch zur Kühlung des Reaktorblocks 2 unternommen und bereits 30 Zentimeter Meerwasser eingeleitet.

Die Brennstäbe in Reaktor 2 lagen zuvor nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken. Die Stäbe können damit nicht mehr gekühlt werden und die Gefahr einer Kernschmelze ist erheblich gestiegen. Zuvor war am Montag versucht worden, die absinkende Kühlflüssigkeit mit Meerwasser aufzufüllen.

Japan nach der Katastrophe

Ein Jahr nach dem Beben: Diese Fotos werden wir nie vergessen

Am Montagmorgen hatte es eine Explosion beim Reaktor 3 gegeben, die die Betonhülle des Gebäudes beschädigte. Nach Angaben der japanischen Behörden ist der Reaktor selbst jedoch intakt, es sei kaum Strahlung ausgetreten. Das Erdbeben mit anschließendem Tsunami am Freitag beschädigte die Kühlanlage im Kraftwerk. Bereits am Samstag kam es beim Reaktor eins zu einer ähnlichen Explosion.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Meistgelesene Artikel

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Kommentare