Drogenbanden schießen Polizeihubschrauber ab

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Bei einem Feuergefecht rivalisierender Clans haben Drogenhändler in Rio de Janeiro am Samstag einen Polizeihubschrauber abgeschossen.

Rio de Janeiro - Zwei Wochen nach dem Zuschlag für die Olympischen Spiele 2016 ist die brasilianische Metropole Rio de Janeiro am Wochenende erneut vom Ausmaß der Drogenkriminalität erschüttert worden.

Bei einem Feuergefecht rivalisierender Clans schossen mutmaßliche Drogenhändler am Samstag einen Polizeihubschrauber ab. Zwei Polizisten wurden getötet, der Pilot und drei weitere Beamte überlebten teils schwer verletzt. Ein Schuss auf den Helikopter hatte den Piloten am Bein getroffen, woraufhin dieser die Kontrolle verlor. Ob der Hubschrauber gezielt beschossen oder von Querschlägern erfasst wurde, war zunächst unklar.

Brutaler Drogenkrieg in Rio

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Bei den Kämpfen im Elendsviertel Morro de Macacos (Affenhügel) wurden laut Polizei zehn mutmaßliche Drogenhändler getötet, zwei Passanten wurden schwer verletzt. Acht Busse wurden in Brand gesetzt. Die Olympiabewerbung Rios stach am 2. Oktober Chicago, Madrid und Tokio aus. Gewalt und Verbrechen bis 2016 unter Kontrolle zu bekommen, gehört zu den größten Herausforderungen für die zweitgrößte Stadt Brasiliens.

AP

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