Während seiner Sendung

Brandanschlag auf Radiomoderator verübt

La Paz - Vermummte Angreifer haben während einer Radiosendung einen Brandanschlag auf den Moderator verübt. Dieser führte gerade ein Interview zum Thema Korruption. Er wurde schwer verletzt.

Vermummte Angreifer haben in Bolivien einen Brandanschlag auf einen Radiomoderator während dessen Sendung verübt. Die Männer drangen in das Radiostudio ein, während der 70-jährige Journalist ein Interview führte. Anschließend steckten sie das Studio in Brand. Der Vorfall ereignete sich am Montag in der Stadt Yacuíba an der Grenze zu Argentinien. Die Angreifer hätten Benzin vergossen, es in Brand gesteckt und in die Luft geschossen, teilte die Polizei mit. Drei mutmaßliche Täter seien festgenommen worden.

In dem Live-Beitrag des Senders Radio Popular ging es um Korruption unter Zollbeamten. In der Grenzregion ist der Schmuggel von Kokain und anderen Waren stark verbreitet. Das Opfer des Angriffs vom Montag, ein Journalist und ehemaliger Bürgermeister der Stadt Yacuíba, ist bekannt für seine kritischen Beiträge. Er erlitt nach Angaben von Ärzten Verbrennungen zweiten Grades, befand sich am Dienstag aber in stabilen Zustand. Eine weitere Mitarbeiterin des Radiosenders erlitt weniger schwere Verbrennungen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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