BP-Ölpest nun schlimmste der Geschichte

New Orleans/Washington - Neuste Zahlen von US-Wissenschaftlern bestätigen: Die Ölpest im Golf von Mexiko ist die schlimmste der Geschichte.

Bis zur provisorischen Abdichtung des Lecks Mitte Juli strömten innerhalb von drei Monaten 4,9 Millionen Barrel ins Meer, das sind 666 400 Tonnen, teilte die Einsatzzentrale der Regierung mit.

Nicht einmal ein Fünftel davon (800 000 Barrel) seien aufgefangen und auf Schiffe abgepumpt worden, hieß es. Es handele sich um die bislang genauesten Schätzungen mit einer möglichen Abweichung von plus-minus zehn Prozent, hieß es.

Zuvor galt der Bohrinsel-Unfall der “Ixtoc“ 1979 als die schwerste Ölpest. Damals flossen etwa eine halbe Million Tonnen ebenfalls in den Golf von Mexiko. Bei der Havarie des Tankers “Exxon Valdez“ 1989 vor der Küste Alaskas strömten lediglich rund 40 000 Tonnen ins Meer.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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